100 Prozent SPD-Vertrauen für Michael Adam

Veröffentlicht am 27.02.2011 in Allgemein

Mit einem eindrucksvollen Vertrauensbeweis von 100 Prozent der Stimmen haben die Delegierten der SPD aus ganz Niederbayern den 26-jährigen Bürgermeister aus Bodenmais, Michael Adam, zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Adam folgt Johanna Werner-Muggendorfer MdL, die auf Rücksicht auf ihre Gesundheit nicht mehr als Vorsitzende angetreten ist.

Die SPD in Niederbayern braucht noch mehr Professionalisierung in der politischen Arbeit, so Michael Adam, den finanziellen Vorsprung des politischen Gegners müssen wir durch mehr Einsatz und bessere Vernetzung wett machen, um unsere guten und wichtigen Themen besser an die Bürger zu bringen. Dazu gehört auch, dass die SPD vor Ort auch ein Gesicht haben muss, denn die Wähler wollen auch wissen wen sie wählen, wenn sie die SPD unterstützen wollen. Die SPD hat sehr viele profilierte Köpfe in den Kommunen, die für die gute politische Arbeit SPD für alle Bürger stehen. Auf diese kommunale Basis müssen wir aufbauen, erklärte Adam.

Dass für Niederbayern noch viel zu tun ist, zeigt das umstrittene Gutachten des sogenannten „Zukunftsrates“ der CSU-geführten Staatsregierung. Es steht dort viel Unsinn drin, so Adam, aber er rät auch das Gutachten genauer zu studieren. Wir müssen dafür sorgen, dass wir unsere regionalen Stärken weiter stärken und nicht nur über unsere Schwächen lamentieren. Nichtdestotrotz hat die Staatsregierung den verfassungsgemäßen Gestaltungsauftrag, für gleichwertige Lebensverhältnissen im ganzen Land zu sorgen.

Wir als SPD müssen noch mehr als bisher unsere Kernthemen, in denen uns große Kompetenz zugebilligt wird, noch mehr herausarbeiten. Denn Themen wie Bildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und soziale Gerechtigkeit sind grundsätzliche Sachfragen für unser Zusammenleben und die weitere soziale und wirtschaftliche Entwicklung, sowohl regional als auch national.

Dass die SPD die richtigen Fragen stellt und auch die Antworten darauf geben, betont Michael Adam, hat die letzte Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich gezeigt. Ein reiner Markt ohne Regeln funktioniert nicht. Nur in einem gerechten Land ist ein gutes Leben für alle Bürger möglich. Die SPD ist das „Original“ für gute Arbeit und gerechte Löhne und dafür müssen wir noch deutlicher selbstbewusst Flagge zeigen, denn als Volkspartei wollen wir für ein Gemeinwesen kämpfen, in dem alle Menschen frei, gerecht und solidarisch miteinander leben können und wollen. Wir wollen gewinnen und nicht nur auf Platz spielen, gab Michael Adam die Marschrichtung vor.

Unterstützt wird Michael Adam dabei von seinen Stellvertreterinnen und Stellvertretern Johanna Werner-Muggendorfer aus Kelheim, Rita Hagl aus Freyung, Christian Flisek aus Passau und Peter Stranninger aus Straubing. Vervollständigt wird das engere Führungsteam mit dem Bezirkskassier Dr. Jürgen Schniedermeier aus Landau, den Schriftführern Katja Reitmeier aus Passau, Christian Plach aus Pocking und Benjamin Lettl aus Eggenfelden. Für die Öffentlichkeitsarbeit sind, wie bisher, Ruth Müller aus Landshut und Dr. Bernd Vilsmeier aus Dingolfing-Landau verantwortlich.

Foto: Der einstimmig gewählte neue SPD-Bezirksvorsitzende Michael Adam (2. v.re.) mit seinen Stellvertreten Rita Hagl, Johanna Werner-Muggendorfer, Peter Stranninger und Christian Flisek (v.li.n.re.) und dem SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold (2.v.li.).

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.