Selbstanzeigen zu Steuervergehen in der Schweiz sind deutlich angestiegen

Veröffentlicht am 12.03.2015 in Presse

Der Ankauf von Steuer-CDs zeigt eine deutliche Wirkung, denn die Anzahl der Selbstanzeigen wie auch die Steuernachzahlungen sind in den letzten vier Jahren deutlich angestiegen. Dies ergab eine parlamentarische Anfrage der SPD bei Finanzministerium.

Bei der Bußgeld- und Strafsachenstelle am Finanzamt Regensburg, welche auch für die beiden Finanzämter Weiden und Waldsassen zuständig ist, hat sich die Zahl der Selbstanzeigen in den letzten vier Jahren verdreifacht. Gab es zum Jahresende 2010 zweihunderzwölf Selbstanzeigen, so waren es am Ende des letzten Jahres 645. Die Steuermehreinnahmen haben sich im gleichen Zeitraum sogar mehr als vervierfacht. Lagen diese im Jahr 2010 noch bei 19 Millionen Euro, gehen erste Schätzungen zu den Nachzahlungen für das Jahr 2014 von 87 Millionen Euro an der Bußgeldstelle in Regensburg aus.

Landtagsabgeordnete Annette Karl mahnte in diesem Zusammenhang eine Aufstockung der Steuerfahnder an. Auch der Oberste Bayerische Rechnungshof hatte vor kurzem erst die Personalsituation in der bayerischen Steuerverwaltung als „prekär“ bezeichnet.

Annette Karl betonte, das es schlicht eine Frage der sozialen Gerechtigkeit für den ehrlichen Steuerzahler und fleißig arbeitende Menschen ist, wenn sich niemand aus seiner gesellschaftlichen Verantwortung stehlen kann und die Steuer zahlt, die er mit seinem Vermögen zu zahlen hat.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.