Netzwerkreport Nr. 134

Veröffentlicht am 02.08.2012 in Kreistagsfraktion

die Mitglieder der Projektgruppe Energie

Energie-Leitbild des Landkreises Landshut in der Umweltausschuss-Sitzung vorgestellt

Vor zehn Monaten wurde als Antwort auf den Reaktorkatastrophe von Fukushima und den Atomausstieg im Landkreis Landshut beschlossen, eine Projektgruppe für die Energiewende einzusetzen. Die Mitglieder der Projektgruppe sind aus den sieben im Kreistag vertretenen Parteien und Gruppierungen sowie Vertreter der FH, des Bund Naturschutz, von E.ON, BMW und anderen Organisationen. Gemeinsam wurden in den letzten Wochen unter der Leitung des Wirtschaftsförderers am Landratsamt, Ludwig Götz die Punkte erarbeitet, die in den nächsten Monaten umgesetzt werden sollen. Für die SPD-Fraktion ist die Fraktionsvorsitzende Ruth Müller in der Projektgruppe tätig. In der Umweltausschuss-Sitzung am 31. Juli wurden nun die erarbeiteten Punkte vorgestellt. Wichtigstes Ziel dabei ist, dass der Landkreis Landshut bis zum Jahr 2030 energieautark wird und somit unabhängig von fossilien Energien ist. Weitere Punkte im Energieleitbild sind:
  • Vorbildfunktion und Unterstützung von Kommunen, Unternehmen und Bürgern im Hinblick auf Energieeinsparung und den Einsatz effizienter Energieproduktion
  • Kommunale Liegenschaften energietechnisch zu verbessern
  • heimische Land- und Forstwirtschaft zu fördern - als wichtige Lieferanten für regionale Lebensmittel, Bau- und Produktionsstoffe und Energielieferanten
  • regionale Verkehrsentwicklung klima- und umweltverträglich gestalten
  • Forschung und Entwicklung nachhaltiger Lösungen im Energiebereich fördern
  • Projekte mit der FH Landshut entwickeln
  • Ansiedlung neuer Unternehmen fördern, die im Bereich regenerativer Energien, Umwelt- und Klimatechnik tätig sind
  • Kooperation mit Verbänden und regionalen Inititativen, Vernetzung der Akteure
  • Energie-Leitfaden für die Kommunen entwickeln
  • Energieberatung vor Ort anbieten
  • Beteiligung an einer regionalen Energieagentur
Das Konzept, das erarbeitet wurde, wird Zug um Zug umgesetzt und erweitert, um so den Landkreis Landshut "fit für eine neue Energie-Zukunft" zu machen.
 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.