
Vor 65 Jahren:
Die Todesmärsche im Labertal von Flossenbürg bis Ergoldsbach
Mit den Todesmärschen von Flossenbürg bis Ergoldsbach und der Rettung von 13 jüdischen KZ-Häftlingen vor 65 Jahren beschäftigt sich am Sonntag, 14. März, um 15:00 Uhr im Landgasthof Buchner in Allersdorf bei Schierling der zweite historische Themennachmittag, zu dem der SPD-Arbeitskreis Labertal und der SPD-Ortsverein Schierling die Bevölkerung und alle an der Zeitgeschichte Interessierten einladen.
In den letzten Tagen des April 1945 tobte besonders in ganz Ostbayern die Mordmaschinerie der NS- und SS-Schergen, der Tausenden Menschen das Leben kostete. Mehrere Kolonnen todgeweihter KZ-Häftlinge von den KZ’s Buchenwald und Flossenbürg wurden auch durch die Täler der Großen und Kleinen Laber getrieben, das Leben vieler davon endete in den Straßengräben durch die Kugeln der braunen Mordgesellen.
Dreizehn jüdischen Häftlingen kam es wie ein Wunder vor, durch das beherzte Verhalten eines Dorfpolizisten und einer Bäuerin in der Marktgemeinde Ergoldsbach vor dem sicheren Tod bewahrt zu werden. Über diese Rettungstat und die Todesmärsche durch unsere Region spricht Jürgen Rettberg aus Sinzing, ein namhafter und international tätiger Forscher dieser Schreckenszeit...





