Zollamts-Standorte Weiden und Waidhaus endgültig gesichert

Veröffentlicht am 10.01.2016 in Presse

Zum Ergebnis der Evaluierung der Binnenzollämter durch das Bundesministerium der Finanzen erklärt MdB Uli Grötsch:

„Zum Jahreswechsel hat mich ein Schreiben des zuständigen Staatssekretärs im Bundesfinanzministerium, Werner Gatzer erreicht, in dem die Ergebnisse der Evaluierung der Binnenzollämter mitgeteilt werden. Das Thema hat mich über lange Zeit intensiv beschäftigt."

"Bereits beim Besuch von Staatssekretär Gatzer in Weiden und Waidhaus, der auf meine Einladung zu Stande kam, hatte der Staatssekretär in Aussicht gestellt, dass aufgrund der vielschichtigen Aufgaben ein Erhalt der Standorte sehr wahrscheinlich sei. Dass dieser Erhalt jetzt schwarz auf weiß bestätigt ist, ist eine gute Neujahrsnachricht für die Region.

Mein Ziel war von Anfang an, unabhängig von der Zusammenlegung von Zollamtsbezirken auf jeden Fall die dringend notwendigen Zollamts-Standorte in Weiden und Waidhaus mit unveränderter Personalstärke zu erhalten. Ich freue mich, dass dieses Ziel erreicht werden konnte.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.