Wissenschaftsstandort Ostbayern stärken

Veröffentlicht am 07.11.2011 in MdB und MdL

MdL Margit Wild fordert Lehrstuhl für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Ostbayern

Seit längerem wird über die Einrichtung eines Lehrstuhls für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Regensburg diskutiert. Auch die Regensburger SPD-Landtagsabgeordnete Margit Wild setzte sich in der Vergangenheit bei Wissenschaftsminister Heubisch dafür ein. „Die Kinder- und Jugendpsychiatrie gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung“, so Wild, „auch der Wissenschaftsstandort Ostbayern kann von einem Forschungs- und Lehrangebot in diesem Bereich profitieren.“

Am Bezirksklinikum in Regensburg existieren bereits Lehrstühle als externe Universitätskliniken. Ein solches Modell befürwortet die Abgeordnete auch für den Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie: „Der Sachverstand von Bezirks- und Universitätsklinikum müssen zusammengeführt werden.“

Ihr Schreiben vom Februar quittierte der Wissenschaftsminister mit dem Verweis auf die Finanzlage. Das kritisiert die SPD-Politikerin: „Rein fiskalische Erwägungen dürfen diesem wichtigen Projekt nicht entgegenstehen. Berufsvertreter und Fachleute sind sich über die zentrale Bedeutung der Kinder- und Jugendpsychiatrie einig; diese Erkenntnis muss sich auch bei der Staatsregierung durchsetzen.“

Um den Prozess voranzubringen hat Margit Wild eine parlamentarische Anfrage gestellt, mit der sie aktuellen Sachstand in Erfahrung bringen und Handlungsmöglichkeiten ausloten will. „Die Landespolitik sollte sich über die Wichtigkeit eines solchen Lehrstuhls in Ostbayern im Klaren sein. Mit meiner Anfrage möchte ich dieses Vorhaben in den Fokus rücken.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.