MdL Margit Wild fordert Lehrstuhl für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Ostbayern
Seit längerem wird über die Einrichtung eines Lehrstuhls für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Regensburg diskutiert. Auch die Regensburger SPD-Landtagsabgeordnete Margit Wild setzte sich in der Vergangenheit bei Wissenschaftsminister Heubisch dafür ein. „Die Kinder- und Jugendpsychiatrie gewinnt in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung“, so Wild, „auch der Wissenschaftsstandort Ostbayern kann von einem Forschungs- und Lehrangebot in diesem Bereich profitieren.“
Am Bezirksklinikum in Regensburg existieren bereits Lehrstühle als externe Universitätskliniken. Ein solches Modell befürwortet die Abgeordnete auch für den Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie: „Der Sachverstand von Bezirks- und Universitätsklinikum müssen zusammengeführt werden.“
Ihr Schreiben vom Februar quittierte der Wissenschaftsminister mit dem Verweis auf die Finanzlage. Das kritisiert die SPD-Politikerin: „Rein fiskalische Erwägungen dürfen diesem wichtigen Projekt nicht entgegenstehen. Berufsvertreter und Fachleute sind sich über die zentrale Bedeutung der Kinder- und Jugendpsychiatrie einig; diese Erkenntnis muss sich auch bei der Staatsregierung durchsetzen.“
Um den Prozess voranzubringen hat Margit Wild eine parlamentarische Anfrage gestellt, mit der sie aktuellen Sachstand in Erfahrung bringen und Handlungsmöglichkeiten ausloten will. „Die Landespolitik sollte sich über die Wichtigkeit eines solchen Lehrstuhls in Ostbayern im Klaren sein. Mit meiner Anfrage möchte ich dieses Vorhaben in den Fokus rücken.“