Weg von Kohle, Öl, Gas und Atom

Veröffentlicht am 08.05.2008 in Umwelt

SPD Arbeitskreis Umwelt, Klimaschutz, Energie fordert zukunftsfähige Energieversorgung

Landshut-Straubing-Passau. Die aktuellen Diskussionen um eine angebliche Stromlücke im Jahre 2020 in Deutschland dienen nur dem einzigen Zweck, so Ewald Strasser aus Hengersberg, der Sprecher des Arbeitskreises Umwelt, Klimaschutz und Energie des SPD-Bezirksverbandes Niederbayern: „Die großen Energiemonopolisten wollen Stimmung in Deutschland machen, um Laufzeitverlängerungen für ihre Atomkraftwerke zu ermöglichen.“

Erneuerbare Energien haben aktuell einen Anteil von über 14% am Strommix in Deutschland, und die Tendenz ist steigend. Sie werden die Energie aus der Atomkraft mehr als ausgleichen, wenn das Ziel der Bundesregierung von 25-30% erreicht wird; und das Ganze auch noch Kohlendioxid(CO2)-neutral.
Am Tag der Erneuerbaren Energien muss wieder einmal darauf hingewiesen werden, welche Bedeutung die erneuerbaren Energien schon heute für die Energieversorgung haben. Aber noch wichtiger ist es, ihre Bedeutung in der Zukunft endlich zu begreifen. Wir stehen an einer Wegmarke, die große Chancen für eine zukunftsfähige Energieversorgung im Angesicht des Klimawandels ermöglicht, argumentiert Strasser weiter. Weg von Kohle, Öl und Atom, hin zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Die derzeitigen Preisexplosionen beim Erdöl und Erdgas zeigen uns mehr als deutlich, dass diese Rohstoffe begrenzt sind, das selbe gilt übrigens auch für Uran, dessen Vorräte nach Schätzungen von Experten schon in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein werden. Eine Herausforderung, die uns die nachfolgenden Generationen danken werden. Am Tag der Erneuerbaren Energien sollten wir den Mut fassen, unsere Zukunft in die Hand zu nehmen, die alten Zöpfe abzuschneiden und uns für eine wirtschaftliche, umweltverträgliche und nachhaltige Energieversorgung zu entscheiden. Wir können, müssen und werden angebliche Stromlücken dadurch gar nicht erst entstehen lassen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.