Filiz Cetin (l.) freut sich über ihre Wahl in den Landesvorstand
Essenbacher Kreisrätin Filiz Cetin im Landesvorstand der SPD Bayern vertreten
Filiz Cetin (l.) freut sich über ihre Wahl in den Landesvorstand
Essenbacher Kreisrätin Filiz Cetin im Landesvorstand der SPD Bayern vertreten
Am Samstag und Sonntag tagten über 300 Delegierte der BayernSPD in Hirschaid beim Bamberg und wählten turnusgemäß auch den Landesvorstand neu. Der Niederbayer Florian Pronold, der seit 2009 Landesvorsitzender ist, wurde am Samstag mit 63,3 Prozent der Stimmen bestätigt, im Anschluss fanden die Wahlen der Stellvertreter statt. Am Sonntag wurden die Beisitzer-Wahlen durchgeführt und hier trat für die SPD Niederbayern auch die Essenbacher Kreisrätin Filiz Cetin an. Die 39jährige, die erst im vergangenen Jahr als Bürgermeisterin kandidierte und in den Kreis- und Gemeinderat gewählt wurde, schaffte es auf Anhieb, sich unter den 31 Kandidaturen einen der 24 Beisitzer-Plätze zu sichern – noch dazu mit einem hervorragenden Ergebnis von 142 Stimmen, womit sie auf dem 13. Platz landete. In ihrer Rede betonte sie ihr kommunalpolitisches Interesse und ihr Engagement im SoFIA-Projekt, an dem sie 2012 und 2013 teilgenommen hatte. Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller hatte sich damals als Mentorin zur Verfügung gestellt, um junge Frauen für die Politik zu coachen und aufzubauen. So war Müller auch die erste, die Filiz Cetin zu ihrem Ergebnis gratulierte. „Erstmals ist jemand aus dem Landkreis Landshut im Landesvorstand vertreten“, freute sich Müller. Der Landesvorsitzende Florian Pronold und die Bundestagsabgeordnete Rita Hagl-Kehl, die den Stimmkreis Landshut betreut, gratulierten Cetin zu ihrer Wahl in den Landesvorstand. „Wir haben mit Dir eine starke niederbayerische Vertretung in diesem Gremium“ waren sie sich sicher. „Das überragende Ergebnis motiviert mich sehr. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe als Beisitzerin im Landesvorstand und werde meinen Teil dazu beitragen in Bayern für andere Mehrheitsverhältnisse zu sorgen.
Neben Cetin und Pronold sind auch die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann (170 Stimmen) und der Passauer Bundestagsabgeordnete Christian Flisek (119 Stimmen) aus Niederbayern im Landesvorstand vertreten.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.