Verstärkter Ausbau der Schiene

Veröffentlicht am 27.04.2008 in Umwelt & Verkehr

SPD Niederbayern beschloss Resolution zum Schienenverkehrsnetz

Seit Jahrzehnten hört man von der Staatsregierung den Spruch von der „Aufsteigerregion Niederbayern“. Allein es fehlen die Taten, damit aus der Aufsteigerregion auch eine „Spitzenregion“ wird. Bei der Vergabe von finanziellen Mitteln zum Ausbau der Infrastruktur, insbesondere beim Schienenverkehrsnetz, wird Niederbayern von der CSU-Staatsregierung weitgehend links liegen gelassen, kritisiert der Vorstand der Niederbayern SPD.

Nach wie vor geht der Löwenanteil der Fördergelder in Ballungsräume wie München.
Eine schnelle Schienenanbindung Ostbayerns an die Landeshauptstadt und eine umsteigefreie Schienendirektanbindung an den Flughafen München ist nach Ansicht der Niederbayern SPD von großer Wichtigkeit und muss unbedingt höchste Priorität haben, verlangt die SPD-Bezirksvorsitzende Bruni Irber MdB. Nach dem Aus des unsinnigen Transrapids müssen die freiwerdenden Mittel dem Ausbau der Infrastruktur in der Fläche zukommen.

Dazu erarbeitete der Arbeitskreis Umwelt, Energie und Klima unter der Führung von Ewald Strasser aus Hengersberg eine Resolution, die gestern in Plattling vom SPD-Bezirksvorstand einstimmig gebilligt wurde.

Darin wird der Ausbau des niederbayerischen Schienennetzes gefordert. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft wird aufgefordert, den Regionalverkehr auf den Strecken Nürnberg-Regensburg-Plattling-Passau, München-Landshut-Plattling-Passau und Plattling-Bayerisch Eisenstein, sowie auf der Rottalbahn von Mühldorf nach Passau in das niederbayerische Bäderdreieck und auch Landshut-Mühldorf weiter auszubauen, damit eine mindestens stündliche Verbindung sicher gestellt wird, auch in den Abendstunden. Daneben kommt der zukünftig immer wichtiger werdenden europäischen Schienenmagistrale München-Prag mehr Bedeutung zu, um unsere osteuropäischen Partner und Nachbarn besser anzubinden.

Dazu sind eine Modernisierung und ein signaltechnischer Ausbau der Strecken, sowie der zweigleisige Ausbau zwischen Landshut und Plattling erforderlich, damit die Streckenkapazitäten erhöht werden können. Dies dient der verbesserten Attraktivität des Schienenverkehrs, damit mehr Menschen auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel Schiene umsteigen können und vermehrt nutzen, fordert die Niederbayern SPD.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.