Verkehrsprojekte in der Oberpfalz

Veröffentlicht am 03.08.2011 in Verkehr

MdL Annette Karl auf Informationsbesuch im Staatlichen Bauamt

Über den aktuellen Stand von einigen Bauprojekten informierte sich Landtagsabgeordnete Annette Karl am Staatlichen Bauamt Amberg-Weiden bei Amtsleiter Hermann Gläser. Thema war unter anderem die Ortsumgehung Eslarn und deren Streichung im 7. Ausbauplan für den Staatstraßenbau. Karl kritisierte, dass bei der Fortschreibung die wichtige Anbindungsfunktion des Raumes Schönsee / Stadlern an die A6 bei Waidhaus völlig außer Acht gelassen worden sei. Immerhin seien in beiden Orten über 1000 Arbeitsplätze von Firmen angesiedelt, die international tätig sind und auf eine optimale Verkehrsanbindung angewiesen sind.

Karl zeigte sich überzeugt, dass neben der schon erfolgten Stellungnahme des Planungsverbandes eine konzentrierte Aktion der Bürgermeister der drei Kommunen Eslarn, Schönsee und Stadlern zumindest die komplette Streichung verhindern könnte.

Angesprochen wurden auch die Bundesstraßenprojekte Waldsassen und Hessenreuther Wald und zahlreiche kleinere Vorhaben. Karl interessierte sich für die weitere Entwicklung der Personalausstattung, da der Stellenabbau im öffentlichen Bereich voranschreitet. Sie machte dabei deutlich, dass der Freistaat hier gerade bei den hochqualifizierten Jobs in der Pflicht für den ländlichen Raum ist und in diesen Regionen der Stellenabbau unterdurchschnittlich sein muss.

"Es kann nicht sein, dass die Staatsregierung in jeder Sonntagsrede die Stärkung der ländlichen Regionen verspricht, gleichzeitig aber durch überproportionalen Personalabbau in den Ämtern gerade diese Regionen weiter schwächt."

Abschließend bedankte sich Annette Karl, Sprecherin für den ländlichen Raum der SPD-Landtagsfraktion, bei Hermann Gläser für die konstruktiven und informativen Gespräche in den letzten Jahren und wünschte Hermann Gläser für den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.