USA-Stipendien für 2011/2012 zu vergeben

Veröffentlicht am 24.05.2010 in MdB und MdL

MdB Marianne Schieder informiert über Jugendaustausch-Programm

Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms, das es seit 1983 gibt, werden vom Deutschen Bundestag auch im Programmjahr 2011/2012 wieder rund 300 Stipendien für Schüler/innen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren bzw. junge Berufstätige im Alter zwischen 16 und 24 Jahren für ein Austauschjahr in den USA vergeben. Darauf weist die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hin.

Dieses Austauschprogramm soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, auf anschauliche Weise vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler wohnen in den USA in Gastfamilien und besuchen die örtliche High School. Die jungen Berufstätigen besuchen ein College und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.

Das Auswahlverfahren, bei dem in zahlreichen Tests diejenigen Bewerberinnen und Bewerber herausgefiltert werden, die sich für ein Austauschjahr in den USA eignen, übernimmt die Austauschorganisation. Aus diesem Kreis werden Bewerber/innen vorgeschlagen, die aufgrund ihrer Persönlichkeit, Flexibilität und ausreichender Englischkenntnisse für einen Auslandsaufenthalt in Frage kämen. Für die PPP-Stipendiatinnen und Stipendiaten übernehmen Bundestagsabgeordnete eine Patenschaft.

Bewerben können sich Schüler und Schülerinnen, die am 31.07.11 mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind. (Geburtstage vom 01.08.93 bis 31.07.96) Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise (31.07.11) ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen zu diesem Zeitpunkt mindestens 16 aber höchstens 24 Jahre alt sein (Geburtstage vom 01.08.86 bis 31.07.95). Teilnahmeberechtigt sind auch arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. Geleisteter Grundwehrdienst oder Zivildienst sowie ein geleistetes freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr erhöhen die Altersgrenze entsprechend.

Die für die Bewerbung erforderliche Bewerbungskarte muss bis spätestens 03.09.10 bei der zuständigen Austauschorganisation eingegangen sein (Datum des Poststempels ist unerheblich).

„Ein Jahr in den USA leben, studieren oder arbeiten – eine einzigartige Möglichkeit, um die amerikanische Kultur, Gesellschaft und Politik kennen zu lernen, aber auch um Freunde fürs Leben zu finden. Ein wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung.“, weiß die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder aus Gesprächen mit Jugendlichen, die ein solches „USA-Abenteuer“ eingegangen sind.

Die derzeitige Stipendiatin Magdalena Heitzer aus Cham, startet im August 2010 in die USA. Dort wohnt sie bis Juli 2011 bei ihrer Gastfamilie in Eugene im Bundesstaat Oregon. Ihre "Patin" MdB Marianne Schieder wünscht ihr viele positive Erfahrungen und hofft, dass sich die 15-jährige Schülerin bei Ihrer Gastfamilie wohl fühlt und viel Neues und Interessantes erlebt.


Ein Informationsfaltblatt mit den Bewerbungskarten kann in den Wahlkreisbüros von MdB Marianne Schieder in Wernberg-Köblitz (Tel. 09604/931211, Mail: marianne.schieder@wk.bundestag.de) oder in Cham (Tel. 09971/843626, Mail marianne.schieder@wk2.bundestag.de) angefordert werden. Umfassende Informationen und Bewerbungskarten stehen auch im Internet auf der Homepage des Deutschen Bundestages unter www.bundestag.de/ppp zur Verfügung.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.