Angelika Thiel, MdL Bernhard Roos, Brigitta Stöber und Filiz Cetin
Kommunalparlamente sollen ab 2014 weiblicher werden
Angelika Thiel, MdL Bernhard Roos, Brigitta Stöber und Filiz Cetin
Kommunalparlamente sollen ab 2014 weiblicher werden
Nicht einmal 20% der Stadt- und Gemeinderäte im Landkreis Landshut sind Frauen, haben die beiden SPD-Mitglieder Filiz Cetin aus Essenbach und Angelika Thiel aus Pfeffenhausen festgestellt. Das war für sie auch die Motivation, an einem kommunalpolitischen Seminar teilzunehmen. Die beiden Frauen haben sich im vergangenen Jahr für das niederbayernweite Qualifizierungsprogramm „SoFIA“ – Sozialdemokratische Frauen interessieren und aufbauen – angemeldet und wollen so erste Erfahrungen im Politikbetrieb sammeln.
Die Seminarleiterin war eine langjährige Kommunalpolitikerin, Brigitta Stöber, 2. Bürgermeisterin und Kreisrätin aus Hersbruck. Sie gab grundlegende Informationen und einen breitgefächerten Überblick zum Thema „Kommunalpolitik“. Die Stadt- und Gemeinderäte sind nah an den Bürgern dran, sie wissen, wo der Schuh drückt und welche Projekte in ihrer Kommune am wichtigsten sind, so Stöber.
Als Akademiegast konnte MdL Bernhard Roos den interessierten Frauen viele Fragen beantworten, die im Zusammenspiel zwischen kommunalen Aufgaben und der Landespolitik aufkamen.
Einig waren sich die Seminarteilnehmerinnen, dass sie 2014 mit dazu beitragen wollen, die Kommunalparlamente weiblicher werden zu lassen. „Frauen haben bei vielen Themen eine andere Sichtweise aus ihrer familiären und beruflichen Erfahrung. Und diese muss sich auch in den Gremien widerspiegeln“, so Filiz Cetin am Ende des interessanten Seminars. Frauen, die sich dafür interessieren, im nächsten Jahr kommunalpolitisch aktiv zu werden, können sich für das SoFIA-Projekt noch bei der Kreisvorsitzenden Ruth Müller unter 08782 1231 anmelden.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.