07.09.2017 in Veranstaltungen

Ein Koffer für Berlin 3

 

Anja König (re.) zu den Themen von Georg Riedl (li.) und Franz Bayer (Mitte)

Rente und sozialer Wohnungsbau

Einen leeren Geldbeutel packte Georg Riedl (SPD Rohr) in den Koffer nach Berlin. Der Kampf gegen Altersarmut und die damit verbundene Forderung  nach einer Mindestrente von 1200 Euro, liegt dem Rentner und leidenschaftlichen Gewerkschafter am Herzen.

07.09.2017 in Veranstaltungen

Ein Koffer für Berlin 4

 

Johanna Uekermann (re.) zu den Themen von Sebastian Hutzenthaler (li.) und Ruth Müller, MdL (Mitte)

Bildung und gute Arbeit

Sebastian Hutzenthaler (SPD Ergoldsbach) packte einen Schülerrucksack in den Koffer für Berlin. Er steht symbolisch für eine gerechte Bildungschance für alle, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Hutzentahler: „Das Kooperationsverbot muss fallen, damit der Bund die Kommunen unterstützen kann, ihre Schulen zu sanieren und für die Zukunft zu ertüchtigen. Die Zukunft unserer Kinder kann nicht davon abhängen, ob sie in einer reichen oder armen Gemeinde geboren werden – ob Starnberg oder Ergoldsbach, jeder muss die gleichen Voraussetzungen haben!“

07.09.2017 in Veranstaltungen

Ein Koffer für Berlin 5

 

Packen auch Ihre Themen in den Koffer für Berlin: (v.l.) Karin Hagendorn, Heinrich Kaiser, Franz Gumplinger und Bruno Dengel

Integration, Städtebauförderung sowie verantwortungsvolle Landwirtschaft, Direktvermarktung und Verbraucherschutz

Weitere Themen, die z.T. in der allgemeinen Gesprächsrunde vertieft wurden, waren Integration (Karin Hagendorn für die SPD Hohenthann) und Städtebauförderung (Heinrich Kaiser für die SPD Mallersdorf-Pfaffenberg). Ein breites Feld nahm das Thema verantwortungsvolle Landwirtschaft, Direktvermarktung und Verbraucherschutz ein, dass von Franz Gumplinger und Angelika Wimmer vorgestellt wurde. Exemplarisch für die Folgen industrieller Landwirtschaft und als Mahnung packte Franz Gumplinger eine Flasche Wasser in den Koffer nach Berlin. Die schlechte Trinkwasserqualität im Schweinezuchtgebiet im Landkreis Landshut sei alarmierend, so Gumplinger. Angelika Wimmer brach eine Lanze für die kleinen Familienbetrieb und Direktvermarkter in der Region und erntete viel Zustimmung. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, u.a. Mitglied im Landwirtschaftsausschuss, konnte viele Fragen klären und die Positionen der SPD darstellen.

07.09.2017 in Veranstaltungen

Gillamoos 2017

 
flikr - BayernSPD

Wie jedes Jahr präsentieren wir allen, die nicht persönlich beim Politischen Gillamoos dabei sein konnten, die Zusammenstellung aus den unterschiedlichsten Presseberichten zum Nachlesen:

Vom TV-Duell ins Bierzelt

Schulz setzt auf Attacke: "Wenn ich Kanzler werde …"

Es kann nicht viel Schlaf gewesen sein für Martin Schulz in der vergangenen Nacht. Gestern Abend stand er noch mit Angela Merkel in Berlin im Fernsehstudio, zum TV-Duell, das für viele mehr ein Duett war. Und nun läuft er in Niederbayern im Bierzelt auf, zum politischen Frühschoppen auf dem Gillamoos. Bei seinem Auftritt auf dem Gillamoos-Jahrmarkt bringt der SPD-Kanzlerkandidat die Themen unter, für die im Fernsehduell kein Platz war. Der Gillamoos-Montag, eine echte Prüfung: „Wer das Bierzelt beherrscht, hat das politische Abitur“, sagt die örtliche SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer.

07.09.2017 in Wahlen

Leserbrief

 

zur Berichterstattung/Meinungen zum Politischen Gillamoos am 5.9. im Straubinger Tagblatt

Wir waren dabei!

Das nennt man wohl „Kampagnenjournalismus“! Es geht, natürlich NICHT um die BILD! Da berichten die Springer-Journalisten von den drei der insgesamt sechs zeitlich stattfindenden Kundgebungen: SPD, CSU und FDP. Fazit der BILD: Im "Saal" der SPD war es mit Schulz lau, Karl-Theodor zu Guttenberg wurde frenetisch gefeiert, Lindner ein toller Typ. Es geht um die Berichterstattung im Straubinger Tagblatt!

Die Bierzelt-Politatmosphäre wird vermisst, „derbe Reden, markante Spitzen“ wünscht man sich für die Niederbayern, die „Sprache statt Inhalt“ wollen. Martin Schulz hatte schon in Vilshofen beweisen, dass „Trump´sche Entgleisungen nicht nötig sind, um die politisch interessierten Niederbayern zu begeistern. Wenn wir nicht persönlich vor Ort gewesen wären, könnten wir es ja evtl. noch glauben.

Doch es war ganz anders! Zeigt sich unsere lokale Presse als Wahlkampfzeitung von Schwarz-Gelb und als Marketing-Postille für den Baron Münchhausen. Bei „Karl-Theodor" war nämlich (natürlich haben sich einige von uns auch kurz im CSU-Zelt umgehört; mindestens die Hälfte hörte sich die langweilige Rede gar nicht an) tote Hose, null Stimmung. Und bei der FDP? Lindner sprach vor vielleicht 150-200 Leuten - ein Partyzelt wie bei einem Infostand.

Das Jungbräu-Zelt mit Martin Schulz dagegen tobte: beste Stimmung, große und breite Unterstützung für den Kanzlerkandidaten. Um 10 Uhr musste aufgrund einer polizeilichen Anordnung das Zelt wegen Überfüllung schließen (was am Eingang viel Ärger bescherte, denn viele wollten noch rein!).

Martin Schulz hielt eine einstündige, kämpferische Rede. Die Stimmung im Zelt war riesig, nicht nur Parteigenossen stampften vor Begeisterung mit den Füßen. Bayerischer Rundfunk, SZ und viele andere sahen das ähnlich.

Nur BILD und Straubinger Tagblatt nicht. Es ist wirklich schade, dass sich unsere Heimatzeitung für so eine durchsichtige Kampagne hergibt. Danke ganz besonders an die vielen Journalistinnen und Journalisten, die objektiv und mit hoher Moral ihrem Job nachgehen und sich (politischen) Verlagsinteressen eben nicht unterwerfen. Einige findige Leser dieses Leserbriefs werden bestimmt wissen, dass es nicht nur uns so gegangen ist beim Lesen der Zeitungsmeldungen am Tag danach.

Unterzeichnet für die Vorstandschaft des SPD-Kreisverbandes Straubing-Bogen

Martin Kreutz, Kreisvorsitzender

Martin Schießwohl, stellvertretender Kreisvorsitzender 

Stefan Diewald, stellvertretender Kreisvorsitzender

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.