Themenvielfalt bei der Landkreis-SPD

Veröffentlicht am 10.10.2011 in Kreisvorstand

Die Kreisvorstandschaft der SPD im Landkreis Landshut

Planungen für 6. politischen Kirchweihsonntag in der Eskara laufen

In den politischen Herbst startet die Landkreis-SPD mit ihrem traditionellen Kirchweihsonntag in der Eskara in Essenbach. Die "Zukunft der Rente" steht im Mittelpunkt des politischen Nachmittagstreffens. Mit MdL Achim Werner kommt der stellvertretende Vorsitzende des VdK Bayern als Gast nach Essenbach und wird gemeinsam mit Rentenfachmann Harald Unfried über die sozialpolitischen Vorstellungen eines gerechten Rentensystems diskutieren.

Rentenpolitik der Zukunft

In der Vorbereitung der Diskussion um die Rentenpolitik war man sich in der Kreisvorstandschaft einig, dass es eine der großen sozialpolitischen Leistungen sei, die Altersarmut in der Gesellschaft weitgehend zurückgedrängt zu haben. Doch durch die massive Ausbreitung von Niedriglöhnen und unsicherer Beschäftigung sind die Rentensysteme wieder unter Druck geraten. Das Risiko der Altersarmut wird infolgedessen wieder ansteigen und das Rentenniveau droht künftig auch nach jahrzehntelanger Beitragszahlung auf ein besseres Sozialhilfeniveau zu schrumpfen, befürchten die Mitglieder der SPD im Landkreis Landshut.

Die Veranstaltung, die gemeinsam mit den SPD-Ortsvereinen in der Gemeinde Essenbach durchgeführt wird, beginnt um 16.00 Uhr. Für die musikalische Umrahmung konnte die stellvertretende Kreisvorsitzende Kerstin Schanzer die Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, Stefanie Plankl, gewinnen.

Ude-Kandidatur wird begrüßt

Die Spitzenkandidatur von Christian Ude bei der kommenden Landtagswahl wurde von der Landkreis-SPD begrüßt. Christian Ude stehe für soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftskompetenz, Glaubwürdigkeit und Bürgernähe. Gerade für uns im Landkreis Landshut ist es auch wichtig, dass er ein glaubwürdiger Vorreiter im Bereich regenerativer Energien ist, so Kreisvorsitzende Ruth Müller, die für die SPD-Fraktion auch den Sitz in der neugeschaffenen Projektgruppe „Energiewende Landkreis Landshut“ wahrnimmt. Christian Ude setzt sich schon seit vielen Jahren dafür ein, Münchens Energiebedarf komplett aus alternativen Energieressourcen zu decken. „Diesem hochgesteckten Ziel ist München viel näher als viele andere Städte“, fügte der stellvertretende Kreisvorsitzende Josef Kollmannsberger an.

Aktionen gegen Rechts

Mit verschiedenen Informations- und Ausstellungsterminen wird die SPD im Landkreis Landshut in diesem Herbst wieder ein deutliches Zeichen gegen rechte Tendenzen setzen. Erfreulicherweise kann die DGB-Ausstellung „Freie Gewerkschaften im Mai 33 – Gerade Dich, Arbeiter wollen wir“ noch einmal in einer mehrwöchigen Ausstellungsreihe gezeigt werden. Der stellvertretende Kreisvorsitzende, Veldens Bürgermeister Gerhard Babl informierte, dass die Auftaktveranstaltung für das Vilstal in der Mittelschule seiner Heimatgemeinde Mitte Oktober stattfinden wird.

„Die Idee von Freiheit, Demokratie und Toleranz ist stärker als rechte Gewalt, Terror und Hass“, stellt die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller fest. Die Anschläge im Sommer in Norwegen hätten deutlich gemacht, wie wichtig es ist, rechtsradikalem Gedankengut keinen Fußbreit Raum in unserer Gesellschaft zu gewähren. „In unseren Städten, Märkten und Dörfern im Landkreis Landshut leben Menschen aus vielen Nationen, die gemeinsam eine große Familie bilden. Als SPD wollen wir uns gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für eine Gesellschaft einsetzen, die frei ist von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung“, stellten die Mitglieder der Vorstandschaft fest.

„Die Würde des Menschen ist unser Maßstab“, so Kerstin Schanzer. Es ist wichtig, dass alle Demokratinnen und Demokraten sich neuen und alten Neonazis entgegenstellen! Gemeinsam müsse man den Rechtsextremismus bekämpfen und für einen toleranten, weltoffenen und vielfältigen Landkreis Landshut eintreten. „Mit unseren Aktionen wollen wir auch weiterhin dazu beitragen, ein Klima zu schaffen, in dem für Rassismus, Nationalismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Revanchismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung kein Platz ist“, so Ruth Müller.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.