SPD unterstützt Bürgerinitiative "Zukunft DSL"

Veröffentlicht am 21.06.2010 in Regionalpolitik

Setzen sich für eine zukunftsfähige DSL-Glasfaserversorgung auf dem flachen Land ein:(v.l.) Rainer Pasta, Sprecher des AK Labertal, Bürgermeister Hans Dechant (Regenstauf), Roland Kraus, MdL Annette Karl, Kathleen Herfurt, Sprecherin der BI, Armin Buchner SPD-Marktrat

„Zukunft DSL“
Das flache Land braucht eine zukunftsfähige DSL-Glasfaserversorgung

Auf großes Interesse stieß der Informationsabend der Bürgerinitiative „Zukunft DSL“ in Allersdorf zu der Sprecherin Kathleen Herfurt MdL Annette Karl, die breitbandpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion begrüßen konnte.

Zu dieser Veranstaltung war in der Laberzeitung zu lesen:
MdL Annette Karl wetterte eingangs ihres Referats über die Bayernpolitik zum Thema Breitbandversorgung, im Besonderen was die Aussagen von Ministerpräsident Seehofer und Wirtschaftsminister Zeil betrifft, beide würden die ganze Sache einfach nur schönreden. „Man könne nicht immer nur davon reden, dass der ländliche Raum den Rückhalt Bayerns darstelle, in Wirklichkeit aber in vielen Dingen einfach im Stich gelassen wird und so die Metropolisierung immer schneller voranschreitet“.

Gerade die Breitbandversorgung sei hier ein Paradebeispiel wie sich der Staat aus der Verantwortung zieht. „Während in München momentan 50 Megabit schnelle Datenautobahnen eingerichtet werden reicht es am Land gerade mal zu 50 Kilobit. Breitband ist die Telefonie des 21. Jahrhunderts. Wir brauchen diese Versorgung nicht für Internetspiele, vielfach ist Internet heute schon Voraussetzung für Bildung und Arbeit und ein Hinterherhinken auf dem Land begünstigt bewiesenermaßen die Landflucht“ so Annette Karl. Dem neusten Verfahren „Digitale Dividende“ wo frei gewordenen Radiofrequenzen zur Breitbandversorgung genutzt werden, erteilte sie aufgrund vieler Nachteile eine Absage. „Der Staat muss sich seiner Pflicht stellen, Breitbandanschluss ist Teil der Daseinsvorsorge, auch andere Länder machen dies in Staatsverantwortung“, so die Rednerin.

SPD- Marktgemeinderat Armin Buchner berichtete von einem Bauvorhaben für flächendeckende DSL Versorgung in Oberösterreich das sich der SPD Ortsverein und SPD Arbeitskreis Labertal vor kurzem bei einem Besuch vorstellen lies. Dieses ehrgeizige und dennoch finanzierbare Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht jeden Haushalt, auch im noch so entlegenen Weiler, eine Breitbandanbindung zu ermöglichen. Der Betreiber versorgt dabei jede Gemeinde mit Glasfaserkabel und Versorgungsstellen, den internen Ausbau in den Orten regelt die Gemeinden in Eigenverantwortung. Um Kosten zu sparen werden dabei Glasfaserkabel auch im Freileitungsbau verlegt was hierzulande von vielen Technikern als nicht machbar dargestellt wird.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.