SPD-Politikerinnen aus Landshut beim politischen Schlagabtausch in Abensberg

Veröffentlicht am 09.09.2014 in Veranstaltungen

Thorsten Schäfer-Gümbel sprach beim Gillamoos

Schon traditionell beteiligt sich auch die SPD aus der Region Landshut am Gillamoos-Montag in Abensberg. Die beiden Vorsitzenden aus Stadt und Landkreis Landshut, Anja König und Ruth Müller, MdL waren gemeinsam mit einigen Genossen in den Nachbarlandkreis Kelheim gefahren, um diesem politischen Großereignis in Bayern beizuwohnen.

Als gebürtiger Bayer weiß der stellvertretende Bundesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende der SPD Hessen, Thorsten Schäfer Gümbel, wie eine deftige Bierzeltrede auszusehen hat und gab sein Gillamoos Debüt mit einer brillianten Rede, die weder die CSU-Maut noch die Modellbau-Auto-Affäre von Christine Haderthauer ausließ. Doch auch ernste Themen sprach der 44jährige dreifache Familienvater aus Hessen am Montag Vormittag im Jungbräu-Zelt an:

Er spannte den Bogen vom Mindestlohn, der auf Druck der SPD in Deutschland eingeführt werde bis hin zu den Textilarbeiterinnen in Kambodscha, die für besseren Lohn und bessere Arbeitsbedingungen streiken und dabei Gefahr laufen, ermordet zu werden. Zudem forderte er, endlich die Schulversuche an ganzen Generationen zu beenden und den Kindern die Zeit zum Lernen zu geben, die sie brauchten. Die Einführung des achtjährigen Gymnasiums sei absoluter Unfug gewesen. Die Diskussion um die Maut habe am Wochenende wieder einmal für Zündstoff in der Union gesorgt, denn sowohl das Finanzministerium als auch das Innenministerium zweifeln Dobrindts Finanzierungskonzept an und auch einige CDU-Landesverbände hätten Widerstand angekündigt. Er könne nicht verstehen, wie man an diesem Thema so lange festhalten könne, das nur Mini-Einnahmen garantiere und gleichzeitig die SPD-Forderung nach einer Finanzmarkttransaktionssteuer ignoriere. Hier könnten auf unbürokratischem Wege Milliarden-Einnahmen generiert werden, ohne die Pendler und Familien mit zusätzlichen Kosten zu belasten.

 

 

 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.