
Ortsvorsitzender G. Langner, Gemeinderätin K. Schanzer (von links) und Kreisrat P. Barteit (rechts) mit den Geehrten
Rückschau des Vorsitzenden –- Peter Barteit informierte aus dem Kreistag

Rückschau des Vorsitzenden –- Peter Barteit informierte aus dem Kreistag
Niederaichbach. Am Freitag traf sich der SPD-Ortsverband Niederaichbach/Unabhängiger Bürgerblock zu einem Jahresrückblick im Gasthof Kirchenwirt. Auf dem Programm stand auch ein Bericht von Peter Barteit aus der Arbeit das Kreistags
Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Gerhard Langner begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Überblick über den Programmablauf. Weiter ließ Langner die Arbeit und Veranstaltungen des OV im abgelaufen Jahr noch einmal Revue passieren. Die mit Abstand aufwändigsten Aktionen waren dabei verständlicherweise die Vorbereitungen auf die Kommunal-, Kreis,- Bezirks- und Landtagswahlen. Gesellschaftliches Highlight war einmal mehr das Grillfest am Vatertag, das wiederum viel Resonanz in der in der Bevölkerung genoss. Allen fleißigen Helfern die das ganze Jahr über zum Gelingen dieser und anderer Aktionen beigetragen hatten dankte er sehr herzlich. Weiter ging Langner auf diverse Versammlungen ein und berichtete von der Arbeit des neu gewählten Gemeinderats. Weiter Punkte waren unter Anderem der erfolgreiche Start des Waldkindergartens, Fertigstellung Außenanlagenerweiterung Kindergarten, des Sportzentrums und Friedhofs Niederaichbach, der Baufortschritt bei der Umgestaltung des Ortszentrums, sowie den aktuellen Überlegungen zum Bau einer altersgerechten Wohnanlage und Sicherung der Nahversorgung durch Reaktivierung des ehemaligen Edekamarktes.
Die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Kerstin Schanzer erläuterte ihre Sicht auf die zurückliegenden Wahlen wie auch die nicht immer befriedigenden Ergebnisse in den einzelnen Ebenen. Dabei dankte sie ausdrücklich für die umfassende Unterstützung, die sie und die SPD aus den Reihen des Ortsverbandes während dieser schwierigen Phase erhalten hatte.
Peter Barteit beleuchtete in seinem Referat die Arbeit des Kreistages, der als Zweite kommunale Ebene eine ganze Reihe von wichtigen Aufgaben zu bewältigen hat. Besonders auf das Thema Bildung als ureigenstes Interesse der SPD ging Barteit ein und unterstrich in diesem Zusammenhang insbesondere den berechtigten Anspruch auf Chancengleichheit für alle. „Es darf nicht sein, dass hauptsächlich Privilegierte die Möglichkeit auf Gymnasium, Studium und Karriere erhalten. Der Wandel im Berufsleben verlange immer mehr nach Qualifikation, was wegen der Nähe zum Wirtschaftsraum München insbesondere auch für die Menschen im Bereich Landshut gelte“. Umso wichtiger sei es ein weiteres Gymnasium zu bauen um einerseits deutlich mehr Abiturienten zu gewinnen, andererseits die bestehenden stark überlasteten Gymnasien zu entlasten. Die derzeit ständig wechselnden Alternativvorschläge seien für die Verwirklichung dieser dringend notwendigen Ziele eher nicht förderlich. Ähnliches gelte auch für die längst veraltete und nicht mehr bedarfsgerechte Berufsschule. Leider seien die Überlegungen des dafür zuständigen Zweckverbandes weder transparent noch nachvollziehbar.
Zum Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung gratulierte Gerhard Langner den langjährigen Mitgliedern Josef Haseneder, Adolf Welitschko und Hans Haselbeck zum 60. Geburtstag und überreichte ein Präsent. Glückwünsche sprach er auch Sabine und Stefan Schmidt zur Geburt ihrer Tochter aus. Hans Haselbeck konnte er zudem für seine 25-jährige Mitgliedschaft bei der SPD ehren und eine Ehrenurkunde des Bundesvorsitzenden überreichen.
Abschließend dankte Langner allen, die ihn und den Ortsverband das ganze Jahr über in vielfältiger Weise unterstütz haben, sowie den Wirtsleuten für ihre stets zuvorkommende Bewirtung. Im Hinblick auf die anstehenden Europa- und Bundestagswahlen bat er um Unterstützung und gute Zusammenarbeit und wünschte er allen für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit, sowie für das Jahr 2009 alles erdenklich Gute.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.