SPD Oberpfalz: Das Atomzeitalter ist vorbei – Wir gehen für den Ausstieg auf die Straße

Veröffentlicht am 22.03.2011 in Veranstaltungen

Der SPD-Bezirk Oberpfalz ruft zur Teilnahme an der Großdemonstration gegen die Atomkraft am Samstag 26.03. ab 14:00 Uhr in München auf.

In Fukushima ist traurige Realität geworden, was wir in der Auseinandersetzung um die WAA Wackersdorf immer behauptet haben: Atomkraft ist nie sicher, das sog. „Restrisiko“ kann jeden Tag in jedem Atomkraftwerk eintreten“, so der Bezirksvorsitzende der SPD in der Oberpfalz, MdL Franz Schindler. Es sei deshalb richtig gewesen, jahrelang gegen den Bau einer WAA zu kämpfen und den Ausstieg aus der Nutzung der Atomenergie zu organisieren. Die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke sei völlig falsch, diene nur den Kapitalinteressen der Energiekonzerne und sei zudem auch noch höchst gefährlich.

Es sei deshalb an der Zeit, wieder einmal auf die Straße zu gehen und den Wendehälsen in der Regierungskoalition, die unter dem Eindruck der Katastrophe von Fukushima lediglich ein Moratorium angebracht halten, zu verdeutlichen, dass die Menschen in Deutschland den Ausstieg aus der Atomenergie und den Einstieg in eine regenerative und nachhaltige Energieversorgung wollen.

Franz Schindler hofft deshalb, viele Oberpfälzer bei der Großdemonstration in München zu treffen.



Samstag, 26. März, 14:00 Uhr, Odeonsplatz München

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.