SPD- Kreisverbände gratulieren zum Jubiläum

Veröffentlicht am 29.07.2013 in Allgemein

Die SPD in Vilsbiburg feierte 95 Jahre und alle kamen. Zu diesem Jubiläum gratulierten die benachbarten SPD- Kreisverbände aus Dingolfing- Landau und Landshut der Vorsitzenden Theresa Bergwinkl, Vorstandsmitglied Tuba Altuntas und 2. Bürgermeister Hans Sarcher. Dazu überbrachten die SPD- Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier, seine Stellvertreterin Christine Trapp aus Dingolfing- Landau und Ruth Müller und Harald Unfried aus Landshut die herzlichsten Glückwünsche der Genossinnen und Genossen aus der Nachbarschaft. Als Zuckerl gab es die Ausstellung zu 150 Jahre SPD zu bestaunen.

Die Kreisvorsitzende Ruth Müller gratulierte den Genossen des SPD- Ortsvereins ganz herzlich: "95 Jahre mit Höhen und Tiefen in der Geschichte Vilsbiburgs, Deutschlands und Bayerns und in der SPD. Gegründet, verboten und nach dem 2. Weltkrieg die Neugründung – das zeigt, dass die Ideen und Werte „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ die Jahrhunderte ihren Wert behalten hätten". Vilsbiburg wäre ohne die SPD ärmer, so die Kreisvorsitzende. Die SPD hat die Demokratie nach Vilsbiburg gebracht und kann heute mit Stolz darauf zurückblicken, die älteste Partei Vilsbiburgs zu sein.

Wir Sozialdemokraten reden nicht nur über Werte und Traditionen, wir haben und leben sie seit über 150 Jahren, so Dr. Vilsmeier. Auch die bayerische SPD ist ein gutes Stück Bayern, denn seit über 120 Jahren prägen wir unser Bayern politisch, sozial und gesellschaftlich deutlich mit. Gemäß unseren Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, erklärte Dr. Bernd Vilsmeier. Sogar der Freistaat ist eine Erfindung der Sozialdemokraten, denn er wurde vom Sozialdemokraten Kurt Eisner am 8. November 1918 ausgerufen, als die Monarchie einen Scherbenhaufen hinterließ. Darauf sind wir alle stolz.

Wie in Vilsbiburg ist die SPD meist die älteste demokratische Partei in den Städte und Gemeinden, stellt Dr. Vilsmeier fest. Es hat zwei Weltkriege gebraucht, um zu lernen, dass die Demokratie viele Demokraten braucht und nach unterschiedlicher Meinung verlangt. Einzigartig ist bei der SPD, dass sie sich nie umtaufen musste, denn wir, die SPD, haben nie politischen Konkurs gemacht. Dagegen haben die Schwarzen mit CSU schon ihren fünften Namen, so Vilsmeier, im Gegensatz zur SPD, die nie etwas gemacht hat, für das man sich so schämen musste, dass wir unseren Namen ändern mussten.

Herausragend war der Widerstand der SPD gegen die Nazis vor 80 Jahren. Allein die SPD widersetzte sich in Deutschland und Bayern noch dem braunen Terror, während die Konservativen und Liberalen der Abschaffung der Demokratie und des Freistaats Bayern zustimmten, erklärte Vilsmeier. In ihrer 150- jährigen Geschichte, die keine andere demokratische Partei aufweisen kann, wurden auch Fehler gemacht, aber bei einer so langen Geschichte haben wir auch vieles sehr gut gemacht, sonst würde es uns nicht mehr geben, so Vilsmeier. Aber wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen, denn es gibt noch viel zu tun, um ein menschenwürdigeres, freiheitlicheres, demokratischeres, gerechteres, sozialeres, friedlicheres und ökologischeres Zusammenleben zu gestalten, ermutigte Dr. Vilsmeier.

Foto: Gratulierten der Vilsbiburger SPD zum Geburtstag: (v.li.) Christine Trapp, Dr. Bernd Vilsmeier, Tuba Altuntas, Ruth Müller, Vorsitzende Theresa Bergwinkel, 2. Bürgermeister Hans Sarcher, und Harald Unfried.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.