SPD- Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hospitierte am KKH Bogen

Veröffentlicht am 08.02.2010 in Allgemein

Einen Tag lang begleitete Karl Lauterbach Ärzte und Pflegepersonal bei seinem Besuch in der Klinik Bogen. Chefarzt PD Dr. med. Michael Reng ersteigerte zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe den prominenten SPD- Gesundheitsexperten bei einer Web-Auktion 2009.

Viele Ärzte – und nicht wenige Bürger - halten den aus den Medien bekannten SPD- Politiker und Gesundheitsökonomen Lauterbach für einen Theoretiker - fern jeder Praxis. Dass dem nicht so ist, konnte er in der Klinik Bogen unter Beweis stellen. Bei seinem Einsatz im Bogener Krankenhaus bewies Karl Lauterbach, als er Chefarzt Michael Reng an einem ganz normalen Arbeitstag begleitete, dass er nicht nur diskutieren, sondern auch mit anpacken kann. Neben praktischen Tätigkeiten als Arzt wurden ihm auch die anfallenden Verwaltungsaufgaben nicht erspart.

Während seines Medizinstudiums und als junger Arzt hat Karl Lauterbach selbst fünf Jahre lang in einem kleinen Krankenhaus praktiziert Er kennt die Probleme des deutschen Gesundheitssystems, nicht nur aus Sicht des Politikers. Als Arzt versteht er auch die Nöte und Sorgen der Patienten und der Angestellten im Gesundheitswesen. Lauterbach ist hier sicher eine Ausnahme, denn wer hat schon gleichzeitig Erfahrung als Politiker, Arzt, Gesundheitsökonom und Patient.

Prof. Karl Lauterbach hat den Praxistest bestanden, darin sind sich PD Dr. med. Michael Reng und seine Mitarbeiter einig. Andererseits hat Lauterbach auch die Chance genutzt dem Klinikpersonal einen Einblick in die Politik zu geben, wobei er feststellen musste, dass er als Politiker nicht alles so durchsetzten könne wie er wolle und öfter als gedacht einer gewissen Ohnmacht erliegt. Sein Praxistag brachte ihm zumindest vier ärztliche Fortbildungspunkte für seine Hospitation ein.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.