SPD-Bezirksvorstand beim Gewerkschaftstag

Veröffentlicht am 29.02.2012 in Veranstaltungen

Am 7. Niederbayerischen Gewerkschaftstag in der Joseph-von-Fraunhofer-Halle in Straubing nahm der SPD-Bezirk Niederbayern auch dieses Jahr wieder mit einer starken Mannschaft teil. Neben Landesvorsitzendem Florian Pronold waren auch Bezirksvorsitzender Michael Adam, seine Stellvertreter Johanna Werner-Muggendorfer, MdL und Peter Stranninger, sowie die Landtagsabgeordneten Bernhard Roos und Reinhold Perlak beim Treffen der Gewerkschafter. Ebenso war es für die SPD-Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock und Pressesprecher Dr. Bernd Vilsmeier Ehrensache, mit dabei zu sein. Höhepunkt war die Rede von ver.di-Bundesvorsitzendem Frank Bsirske. Nach Ansicht Bsirskes werde Leiharbeit als „Instrument der Lohndrückerei“ eingesetzt.

Der durchschnittliche Mindestlohn bei den westeuropäischen Nachbarn liege bei 8,50 Euro, während in Deutschland über sieben Millionen Beschäftigte derzeit bei einem Stundenlohn von unter acht Euro arbeiteten,
1,2 Millionen bekämen sogar weniger als fünf Euro brutto pro Arbeitsstunde. Arbeit mache damit nicht nur arm, sondern sei sogar entwürdigend. Bsirskes Forderung: „Das ist nicht akzeptabel, dem müssen wir einen Riegel vorschieben.“ Auf Lohnarmut folge zwangsläufig Altersarmut, so der ver.di-Bundesvorsitzende. Die Rente mit 67 sei für ihn ein Rentenkürzungsprogramm. Faire Löhne und eine vernünftige Alterssicherung sollten in einem so reichen Land wie Deutschland möglich sein.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.