
Alexander Bodo, Markus Rinderspacher, Ruth Müller und Herbert Lohmeyer
Toleranz ist, wenn man draußen raucht...

Toleranz ist, wenn man draußen raucht...
57,6% JA-Stimmen im Landkreis Landshut und 60,8% JA-Stimmen in der Stadt Landshut sind ein deutliches Ergebnis beim Volksentscheid „Nichtraucherschutz“. „Das Ergebnis ist auch ein Sieg der Vernunft“, stellte die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, Ruth Müller aus Pfeffenhausen fest.
Auf dem Landesparteitag in Bayreuth hatten die Delegierten der SPD aus Stadt und Landkreis die Gelegenheit genutzt, um mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im bayerischen Landtag, MdL Markus Rinderspacher über den Volksentscheid zu diskutieren.
„Nach dem jahrelangen Hin und Her um immer neue Ausnahmen vom Rauchverbot kann Bayern endlich aufatmen und wir bekommen nun eine klare und faire Regelung“, freut sich nun auch Herbert Lohmeyer, stv. Vorsitzender im Unterbezirk Landshut.
Das Ergebnis sei auch ein Sieg für die Toleranz, denn es habe nichts mit Toleranz zu tun, wenn die Beschäftigen in den Raucherlokalen dazu gezwungen seien, ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen, war man sich einig.
Besonders der Schutz der Kinder war den Genossen wichtig, denn es sei einfach nicht hinzunehmen, dass Kinder in Volksfestzelten rücksichtslos vollgequalmt werden. „Toleranz ist, wenn man draußen raucht“, stellte Markus Rinderspacher in Bayreuth klar. Die rauchfreie Gastronomie hat sich in Ländern wie Irland und Italien eingespielt, und wird sich auch bei uns einspielen.
Der Erfolg des Volksbegehrens wäre nicht zustande gekommen ohne den unermüdlichen Einsatz von ehrenamtlichen Helfern und die Unterstützung auch im Facebook. Gemeinsam mit den Mitgliedern von ÖDP und Grünen und bei vielen medizinischen Fachgesellschaften, Sportverbänden, Umweltinitiativen und Kinderstiftungen habe die SPD das Volksbegehren tatkräftig unterstützt.
In Bayern habe man so dazu beigetragen, dass der Gesundheitsschutz in Bayern Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen bekommt.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.