SPD aus der Region Landshut wieder gut in der niederbayerischen SPD vertreten

Veröffentlicht am 10.02.2013 in Allgemein

Die Delegierten aus Landshut mit dem neugewählten Bezirksvorsitzenden Christian Flisek (5. v. l.)

Neuwahlen des SPD-Bezirksvorstands am 9. Februar in Passau

Der neue Bezirksvorsitzende der SPD Niederbayern heißt Christian Flisek und kommt aus Passau. Deshalb fanden auch die Neuwahlen des SPD-Bezirksvorstands am Samstag, 9. Februar in Passau statt. Die Delegierten der SPD aus der Region Landshut waren vollzählig erschienen. Im neu gewählten Bezirksvorstand sind auch die Genossen der SPD aus Stadt und Landkreis wieder in verschiedenen Funktionen vertreten. Nach zwei Jahren "Abstinenz" stellt die Region Landshut mit der Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Ruth Müller auch wieder einen der vier Stellvertreter im Bezirksvorstand. Außerdem sind im Bezirksvorstand für die nächsten zwei Jahre vertreten:
  • Harald Unfried als gewählter Vertreter für die AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen)
  • Peter Schmid als gewählter Vertreter für die AfB (Arbeitsgemeinschaft für Bildung)
  • Anja König als Beisitzerin
  • Kerstin Schanzer als Beisitzerin und zugleich Delegierte für den Landesparteirat
  • Herbert Lohmeyer als Beisitzer
Harald Unfried und Ruth Müller wurden zudem als Delegierte für den Bundesparteitag gewählt. Der neue Bezirksvorsitzende Christian Flisek machte deutlich, dass die nächsten beiden Jahre einem Triathlon gleichen - stünden jetzt die Bundestags-, Landtags- und Bezirkstagswahlen als erste Disziplin an, so müsse sofort im September die nächste Sportart gewählt werden - die Vorbereitung der Kommunalwahl. Und als letzte Disziplin stünde dann im Frühsommer 2014 die Europawahl an. Gemeinsam werde man als SPD Niederbayern inhaltliche Schwerpunkt setzen und Präsenz zeigen, so Flisek. MdB Florian Pronold stellte die ersten Eckpunkte des Landeswahlprogramms vor, dass vom Landesvorstand am 12. Januar in Augsburg angenommen wurde. In den nächsten Wochen bis zum Landesparteitag im Mai steht das Programm zur Diskussion. Inhaltliche Schwerpunkte seien, dass Bayern wieder ein "Land im Gleichgewicht" werden müsse. Dies gelte für die regionale Wirtschaftsentwicklung, für die Begleitung beim demographischen Wandel, für das Auseianderdriften der Armuts- und Reichtumsschere, für bessere Bildungschancen und für mehr Ökologie, so Pronold. Foto v. l. n. r.: Herbert Lohmeyer, Harald Unfried, Peter Schmid, Ruth Müller, Christian Flisek, Julian Jopp, Marianne Bontzol, Frank Domakowski, Anja König
 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.