Sozialpolitik hat viele Gesichter

Veröffentlicht am 12.10.2009 in Kreisvorstand

MdL Dr. Thomas Beyer spricht beim Kirchweihsonntag der Landkreis-SPD

2009 ist in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswertes Jahr. Deutschland feiert 20 Jahre Wiedervereinigung und kann auf 90 Jahre Frauenwahlrecht zurückblicken. Im Jahr 1919 wurde auch die Arbeiterwohlfahrt als einer der profiliertesten Sozialverbände gegründet. Deren Landesvorsitzender kommt am Sonntag, 18. Oktober, 16.00 Uhr zum Politischen Kirchweihsonntag der SPD in die Eskara nach Essenbach. Dr. Thomas Beyer, Jahrgang 1963, ist seit 2003 Mitglied des Bayerischen Landtages und fungierte zunächst als verkehrspolitischer Sprecher. Bereits im Jahr 2006 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion und ein Jahr später zum Vizechef der bayerischen SPD gewählt. Bei allen herausgehobenen Ämtern hat der geborene Fürther niemals den Kontakt zur Basis verloren und übt sein im Jahr 2002 erworbenes Mandat im Kreistag Nürnberger Land noch immer aus. Der Gast aus Mittelfranken, der übrigens als Nachfolger von Franz Maget als Fraktionsvorsitzender im Gespräch ist, hat sein Referat unter die Überschrift „Sozialpolitik hat viele Gesichter“ gestellt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.