Sorge um hohe Unfallquote auf der B15 neu

Veröffentlicht am 28.08.2021 in Kreistagsfraktion

machten sich ein Bild vor Ort: Ruth Müller, MdL; Bürgermeister Peter Forstner und Sebastian Hutzenthaler

Landtagsabgeordnete Ruth Müller will Analyse von Schwerpunkten und Ursachen

Sehr gehäuft wurde in den vergangenen Monaten über ein verstärktes Unfallaufkommen auf der B15 neu berichtet. Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller zeigt sich über die Entwicklung besorgt und hat sich deshalb mit Neufahrns Bürgermeister Peter Forstner und dem Ergoldsbacher Kreisrat Sebastian Hutzenthaler vor Ort den Verkehr beobachtet. „Die gefühlt geringe Verkehrsbelastung auf der B15n passt nicht mit dem scheinbar erhöhten Unfallrisiko zusammen“, so Müller, „deshalb müssen wir das Unfallgeschehen in den vergangenen Monaten genau analysieren“.  Die Landtagsabgeordnete hat der Staatsregierung einen Fragenkatalog zugeschickt, der Auskunft geben soll über die aktuelle Verkehrsauslastung auf allen drei Streckenabschnitten, über ursachenbezogene Unfallanalysen und geplante Maßnahmen zu einer verbesserten Unfallprävention.

Peter Forstner und Sebastian Hutzenthaler zeigten sich ebenfalls beunruhigt über die Zunahme der Unfälle auf der Bundesstraße, die unmittelbar an beiden Gemeinden vorbeiführt. „Für unsere Ehrenamtlichen in der Freiwilligen Feuerwehr werden die häufigen Einsätze auch zu einer Belastung“, gibt Neufahrns erster Bürgermeister Peter Forstner zu bedenken. Erst vor kurzem war er mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller bei der Feuerwehr zum Gespräch, das dann wegen eines Einsatzes auf der B15 neu abgebrochen werden musste.  Der Ergoldsbacher Kreisrat Sebastian Hutzenthaler möchte wissen, inwieweit eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Bundesstraße für mehr Verkehrssicherheit sorgen könnte. Sobald die Antwort der Staatsregierung vorliegt, wollen sich Müller, Hutzenthaler und Forstner gemeinsam mit den ortsansässigen Feuerwehren treffen, um über mögliche Konsequenzen zu sprechen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.