Sommerfest der Geiselhöringer SPD 2011

Veröffentlicht am 31.08.2011 in Veranstaltungen

Mit dem SPD-ePickup auf Spritztour durch Hirschling: Franz Bayer (re.) mit dem Aussteller Michael Lang

Mit den erneuerbaren Energien auf leisen Reifen unterwegs
SPD-Sommerfest stand unter dem Motto „Energiewende“ – ePickup und vieles mehr

Am28, August feierte die Geiselhöringer SPD ihr traditionelles Sommerfest erstmals auf der Sportanlage des SV Vorwärts Hirschling. Unter dem Motto „Energiewende“ präsentierte die SPD, unterstützt von regionalen Unternehmern, dem WIR IM Labertal-AK Energie und der Energieberaterin Theresia Roßmann aus Mallersdorf-Pfaffenberg, Spiel, Spaß und gute Laune rund um Sonne, Wind und Biomasse. Natürlich durften die politischen Inhalte nicht fehlen und die zahlreichen Besucher aus nah und fern genossen ein schönes Familienfest.

Pünktlich um 10 Uhr öffnete das Sportheim an der Laber in Hirschling bei strahlendem Sonnenschein seine Tore und es konnten die ersten Gäste begrüßt werden. Sie erwartete, neben den Ausstellungsstücken rund um die Erneuerbaren Energien, interessante Gewinnspiele zum Thema. Nach wenigen Minuten kochte das Wasser im Solarkocher und die ersten Würstchen fanden ihre Abnehmer. Schon bald sah man rüstige Rentner(innen) auf leichtlaufenden Pedelecs (Fahrräder, unterstützt von einem Elektromotor) durch die Laberaue flitzen und die Hirschlinger staunten nicht schlecht, als der ePickup mit dem SPD-Schriftzug auf leisen Reifen durch das Dorf zu schweben schien. Bis zum Schluss luden die Fahrzeuge zum Probefahren ein.

Der WIR IM LABERTAL-AK Energie, vertreten durch Ruppert Grasmüller und Kaminkehrermeister Bernhard Rehm sowie die als EnergieScout für das Landratsamt tätige Energieberaterin Theresia Roßmann informierten die Besucher zur Platzierung der Labertalgemeinden in der Solarbundeslage, die Vorteile energetischer Sanierung und die CO2-Einsparungsmöglichkeiten durch alternative Energieträger. Auch über die Wechselmöglichkeiten zu echten Öko-Stromanbietern konnten sich die Anwesenden informeiren. Viel Spaß hatten vor allem die Kinder, die sich an kleinen Experimenten und einer solargetriebenen Seifenblasenmaschine versuchen konnten.

Mittags gab es Spanferkel zur Kopfpauschale – „das geht beim Spanferkel, aber nicht beim Arzt“, so Ortsvorsitzender Johannes Faden, der neben den Gästen aus der Großgemeinde auch Delegationen aus Perkam, Mallersdorf-Pfaffenberg, Schierling, Strasskirchen, Mengkofen oder Sinzing begrüßen konnte. Als besonderer Ehrengast übernahm der Straubinger landtagsabgeordnete Reinhold Perlak die anstehende Ehrung (Josef Eisenhut für 20 Jahre aktive) Mitgliedschaft und die Parteibuchübergaben an zwei neu Mitglieder (Anja Wessely und Herbert Auch-Schwelk). Reinhold Perlak zeigte sich in seinem Grußwort erfreut über die Aktivitäten des Ortsvereins Geiselhöring, die nicht grundlos mit der Aufnahme zweier neuer Mitglieder gekrönt würden. Perlak bestätigte die gute Stimmung in der SPD und zeigte sich überzeugt, dass die gute Arbeit vor Ort, auf Landes- und Bundesebene bei den nächsten Wahlen ein deutlich besseres Ergebnis bringen würden als zuletzt. Johannes Faden bedankete sich bei allen, die zu diesem Fest beigetragen haben, insbesondere bei Elisabeth Scherm für die Bereitstellung der Pedelecs und bei Michael Lang, der den ePickup bis aus Rottenburg/Laaber nach Hirschling gebracht hatte.

Bei den Gewinnspielen zeigte sich, wer sich bisher intensiver mit den Erneuerbaren Energien auseinander gesetzt hat. Bei den Wissensfragen, wie viel Liter Heizöl durch den Einsatz Brennholz bzw. Holzpellets eingespart werden können, konnten Martin Kreutz, Ruppert Grasmüller, Heinrich Kaiser (alle Mall-Pfaff), Madlen Melzer (Schierling) bzw. Agnes Büttner (Geiselhöring) die Preise abräumen. Bei den Schätzfragen zeigte sich ebenfalls, wer sich mit der Materie bereits beschäftigt hatte. Alois Janker, Elisabeth Scherm, Agnes Büttner (alle Geiselhöring) sowie Ruppert Grasmüller (Mall-Pfaff) lagen gleich mehrmals sehr nahe am Ergebnis und konnten, neben Landtagsfahrten, interessante Preise, von Geiselhöringer Geschäftsleuten und Gastronomen zur Verfügung gestellt, gewinnen. Bei Kaffe und Kuchen fand das Fest einen ruhigen Ausklang.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.