Silberne Trausnitz-Münze geprägt

Veröffentlicht am 21.09.2012 in Regionalpolitik

Christel Engelhard und Gerd Steinberger haben "ihre" Trausnitz-Münze geprägt

Stellvertretende Landrätin Christel Engelhard und 3. Bürgermeister Gerd Steinberger beim Anprägen dabei - „Burg Trausnitz in Landshut“ bildet nun den Schlusspunkt der Münz-Kollektion „1500 Jahre Bayern“

Auf Einladung des Leiter des Bayerischen Hauptmünzamtes, Herrn Waadt und den Vertretern der MDM Münzhandelsgesellschaft Deutsche Münze waren die drei Niederbayerischen Abgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer, Berhard Roos und Reinhold Perlak sowie als Vertreter aus Stadt und Landkreis Landshut der 3. Bürgermeister Gerd Steinberger und stellvertretende Landrätin Christel Engelhard gestern beim Anprägen der ersten Münzen im Bayerischen Hauptmünzamt in München dabei. Mit vier mächtigen Schlägen prägte jeder der Anwesenden seine ganz persönliche Gedenkmünze mit dem Motiv der Burg Trausnitz zum Start der Produktion der abschließenden Serie.

"Wir sind Ihnen sehr dankbar für den Hinweis, dass die Burg Trausnitz eine wichtige und in der Bevölkerung verwurzelte Sehenswürdigkeit für die gesamte Kollektion „1500 Jahre Bayern" ist. Wir hatten die Burg Trausnitz als Motiv für diese Kollektion bereits anvisiert, es aber dann wieder verworfen", so Frank Heine, Vertriebsleiter der MDM Münzhandelsgesellschaft Deutsche Münze, der mit seinem Kollegen Matthias Lange extra zu diesem Ereignis aus Braunschweig angereist war. "Nur zu gerne haben wir Ihre Anregung aufgenommen und mit einer Münze für den Regierungebezirk Niederbayern unsere Kollektion vervollständigt."

Bei der Sonder-Gedenkprägung "Bayerns Wahrzeichen" im Rahmen der Kollektion „1500 Jahre Bayern" wurden sechs von sieben bayerischen Regierungsbezirken bedacht – Niederbayern wurde schlichtweg vergessen! Die Staatsregierung hatte auf Anfrage der drei niederbayerischen Abgeordneten im Frühjahr erklärt, die MDM Münzhandelsgesellschaft mbH & Co. KG Deutsche Münze hätte mit der Sonderprägung "1500 Jahre Bayern" ja bereits alle sieben Regierungsbezirke abgedeckt und Niederbayern sei mit dem Passauer Dom vertreten. Ein schwacher Trost für die Niederbayern, wenn sie bei "Bayerns Wahrzeichen" gänzlich übergangen worden wären. Für den Regierungsbezirk Niederbayern und die hier lebenden Menschen forderten die drei SPD-Abgeordneten, die Reihe "Bayerns Wahrzeichen" um ein siebtes Motiv zu ergänzen und schlugen hierfür die Burg Trausnitz in Landshut vor.

1500 Jahre Bayern: Ein Jubiläum der Extraklasse

Bereits seit 1500 Jahren schreibt Bayern Geschichte. Es ist nicht nur das größte, sondern für viele auch das schönste der Bundesländer. Das Bayerische Hauptmünzamt und die MDM Deutsche Münze haben nicht zuletzt aus diesem Grund beschlossen, dieses Jubiläum auf glanzvolle Weise zu würdigen – mit den einzigartigen Sonderausgaben aus allen sieben Regierungsbezirken aus edlem Silber und in höchster Prägequalität. Mit dem Motiv „Burg Trausnitz in Landshut“ wurde nun der Schlusspunkt der Kollektion „1500 Jahre Bayern“ gesetzt.
Die beiden SPD-Politiker Gerd Steinberger und Christel Engelhard, die zu der Jubiläums-Prägung mit eingeladen waren, freuen sich, dass gerade ein Jahr vor der Landshuter Hochzeit die Verewigung der Burg Trausnitz auf der 2-Euro-Münze geglückt ist.

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.