Die Sprecher des AK Labertal, Ruth Müller und Rainer Pasta, unterzeichnen in Mallersdorf-Pfaffenberg das gemeinsame Positionspapier der 15 angeschlossenen Ortsvereine. (MdL Johanna Werner-Muggendorfer schloss sich der Position des AK gerne an)
Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität
SPD AK Labertal distanziert sich von Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung
Der SPD- Arbeitskreis Labertal wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung keinen Nährboden im Labertal finden, unabhängig davon, welche Thesen ein einzelnes SPD-Mitglied in Berlin verbreitet. (Positionspapier des AK Labertal)
In ihrer beinahe 150 Jährigen Geschichte hat die SPD sich immer für Freiheit, Chancengleichheit und Gerechtigkeit eingesetzt. Umso unverständlicher ist die Entscheidung, das Parteiausschluss-Verfahren gegen den früheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin für beendet zu erklären. Wenn Thilo Sarrazin in der SPD bleibt, muss er sich an seinen künftigen Worten und Taten messen lassen und deutlich machen, dass er sich von rassistischen und diskriminierenden Äußerungen distanziert.
Für die SPD bedeutet Chancengleichheit für JEDEN die gleiche Möglichkeit auf Bildung und Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Zur Demokratie gehört auch das Recht auf freie Meinungsäußerung, soweit diese andere nicht verletzt, verhetzt oder diskriminiert sowie das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Gerade deshalb setzen sich die 15 Ortsvereine des SPD-AK Labertal seit der Gründung für ein „Erinnern gegen das Vergessen“ ein, um der jungen Generation zu zeigen, dass es sich lohnt, für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu kämpfen: Und um deutlich zu machen, dass ein friedliches Miteinander der Menschen durch Toleranz und Zivilcourage zu erreichen ist. Politik, Kirchen und Gesellschaft müssen täglich um ein gerechtes Deutschland ringen. Für ein Deutschland, das sich an unser Grundgesetz hält, in dem deutlich steht, dass niemand wegen seiner Abstammung, Religion oder seiner Herkunft ausgeschlossen werden darf.
Für die SPD heißt das aber auch, dass ein sachlicher Umgang mit dem Thema „Migration und Integration“ gefunden werden muss, um in einem vereinten und friedlichen Europa und einer globalisierten Welt zusammenzuleben.
(Positionspapier des AK Labertal)