Resistenz gegen Antibiotika

Veröffentlicht am 20.05.2011 in Europa

EU-Parlament gegen Mißbrauch von Antibiotika in der Nutztierhaltung

Durch die Aufnahme von Antibiotika über Nahrungsmittel werden Tiere und Menschen resistent gegen den Wirkstoff – eine Errungenschaft der Medizin wird so langsam unwirksam. Allein in der Europäischen Union sterben jährlich 25.000 Menschen an Infektionen durch resistente Keime, teilte der Oberpfälzer SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug mit. Die Mitglieder des Europäischen Parlaments treten einer weiteren Zunahme von Antibiotikaresistenz entschlossen entgegen. Neben einem verantwortlichen Antibiotika-Einsatz in der Humanmedizin fordern wir auch einen angemessenen Umgang mit antimikrobiellen Mitteln in der Nutztierhaltung. Einen entsprechenden Entschließungsantrag verabschiedete das Europäische Parlament in Straßburg am Donnerstag mit großer Mehrheit.

Antibiotika für Nutztiere müssen möglichst vermieden werden und dürfen weder routinemäßig noch vorbeugend eingesetzt werden. Strengere Kontrollen allein aber reichen nicht aus. Antibiotika müssen auch vermeidbar werden. Dafür müssen alternative Methoden, beispielsweise der Einsatz von Homöopathie und Phytotherapie, durch Investitionen in Forschung und die Vernetzung von Wissen beschleunigt werden.



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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.