Regeln setzen, Arbeit sichern

Veröffentlicht am 05.05.2009 in Bundespolitik

SPD geht mit klarem Kurs in den Wahlkampf

„Die Wirtschaft dient dem Gemeinwohl und die Politik muss dafür die Regeln setzen, wie es in der Verfassung Deutschlands und Bayerns steht“, fordert der Vertreter der Niederbayern-SPD im SPD-Parteirat und Pressesprecher der SPD-Niederbayern Dr. Bernd Vilsmeier als Ergebnis der gestrigen SPD-Parteiratssitzung in Berlin.

Dafür steht auch die Niederbayern-SPD, denn es kann kein „weiter so“ nach der Krise geben. Ein wirtschaftlicher Wettbewerb, der kein soziales Ziel hat, ist schädlich, denn Eigentum verpflichtet. Renditeziele von 25 Prozent sind durch nachhaltiges Wirtschaften nicht erreichbar. Wer soll diese 25 Prozent bezahlen, fragt die Niederbayern-SPD?
Die Aussage der Kanzlerin von der Union, dass wir nach der Krise möglichst schnell zur Tagesordnung zurückkehren müssen, ist unhaltbar. Ganz im Gegenteil, wir müssen hier ganz massiv etwas ändern, fordert die Niederbayern-SPD. Es kann nicht sein, dass Heuschrecken und Spekulanten ganze Volkswirtschaften in die Krise stürzen können.
Die SPD wird weiterhin die Union drängen, die Steuerhinterziehung und die maßlose Gier einiger Manager massiv zu bekämpfen, denn „unsittlich hohe und unsittlich niedrige Einkommen sind mit unserer christlich geprägten Kultur nicht vereinbar.

Foto: Die Vertreter der SPD-Oberbayern Steven Kalus (li.) und SPD-Niederbayern Dr. Bernd Vilsmeier (re.) mit SPD-Vorsitzendem Franz Müntefering bei der SPD-Parteiratssitzung

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.