Politisch Interessierte besuchen MdB Marianne Schieder in Berlin

Veröffentlicht am 11.10.2016 in Presse

Marianne Schieder mit der Reisegruppe im Reichstagsgebäude

Am Dienstag, 4. Oktober, machte sich ein Bus politisch Interessierter aus dem Wahlkreis Schwandorf-Cham auf den Weg nach Berlin. Sie folgten einer Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder, die Hauptstadt kennenzulernen. Dabei erwartete die Oberpfälzerinnen und Oberpfälzer ein viertägiges Programm rund um das politische Leben in Berlin.

Untergebracht wurde die Gruppe in einem modern eingerichteten Hotel in unmittelbarer Nähe des Kurfürstendamms – der Einkaufsmeile im Berliner Westen. Doch blieb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern kaum Zeit für ausgedehnte Shopping-Touren, so dicht gepackt war ihr Terminplan.

Am ersten Abend ging es gleich in die Bayerische Landesvertretung. Dort wurde bei Spießbraten und Krautsalat vom zuständigen Referenten die Arbeitsweise des Hauses erklärt. So gehören neben der Ausrichtung von kulturellen und politischen Veranstaltungen auch die Abstimmung mit anderen Landesregierungen sowie die Vorbereitung der Sitzungen des Bundesrates zu den Aufgaben der Landesvertretung.

Im Mittelpunkt des zweiten Besuchstages stand sodann die Arbeit der Bundesregierung. Am Vormittag wurde im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung erklärt, wie die tägliche Medienauswertung für Kanzlerin sowie Ministerinnen und Minister abläuft und wie die Bundesregierung über ihre eigene Arbeit informiert. Ganz konkret konnte dies am Nachmittag im Bundesministerium für Arbeit und Soziales erlebt werden. In dem von Andrea Nahles geführten Haus wurden etwa Fragen zur Rente, dem Mindestlohn und zur Eindämmung der Leiharbeit erörtert.

Der Höhepunkt der Berlinreise bestand für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Besuch des Deutschen Bundestages mit MdB Marianne Schieder am Donnerstag. Nach einem einführenden Vortrag über Geschichte und Aufgaben des Parlaments diskutierte die Abgeordnete mit ihren Gästen über aktuelle Themen. Besonders über die Trassenführung für die geplanten Energieleitungen durch die Oberpfalz, die Zukunft des Pumpspeicherkraftwerks in Trausnitz und den stockenden Ausbau der Bundesstraßen im Landkreis Cham wurde leidenschaftlich debattiert.

Natürlich durfte auch ein Besuch der Kuppel des Reichstagsgebäudes nicht fehlen. Über den Dächern von Berlin nutzten viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Chance, für ein Erinnerungsfoto mit ihrer Abgeordneten zu posieren. Diese ließ es sich auch nicht nehmen, beim anschließenden Mittagessen ebenso wie bei der Schiffsrundfahrt am Abend in lockererer Atmosphäre über ihre laufenden politischen Projekte und das Leben als Abgeordnete zu berichten.

Die Busfahrten von einem Programmpunkt zum nächsten nutzte die Reisegruppe, um auch die Stadt besser kennenzulernen. Immer wieder wurde an Sehenswürdigkeiten und historisch denkwürdigen Orten angehalten, sodass auch der Weg von A nach B stets abwechslungsreich und unterhaltsam war. Da in der Hauptstadt an zahlreichen Ecken gebaut, saniert und renoviert wird, konnten so auch erfahrene Berlinbesucher viel Neues entdecken.

Abgerundet wurde die Reise durch Führungen durch die SPD-Parteizentrale und die Willy-Brandt-Stiftung, die das Leben und Wirken des ehemaligen Bundeskanzlers beleuchtet. Begeistert von den gewonnenen Eindrücken machte sich die Gruppe nach vier spannenden Tagen wieder auf den Heimweg zurück in die Oberpfalz.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.