OV Schierling übernimmt Geschäftsstelle

Veröffentlicht am 06.01.2012 in Allgemein

Seit 1. Januar 2012 führt wieder der OV Schierling die Geschäfte des AK Labertal. Die AK Sprecher Ruth Müller und Rainer Pasta überreichen den Geschäftsstellen-Schlüssel an OV-Vorsitzende Madlen Melzer und ihren Stellvertreter Armin Buchner

Nach dem Jahresabschluss des Arbeitskreises Großes und Kleines Labertal in Allersdorf kam der SPD-Ortsverein beim 15. Labertaler Dreikönigstreffen wieder zu neuen Ehren. Aus den Händen des Sprecher-Tandems Ruth Müller, Pfeffenhausen, und Rainer Pasta, Geiselhöring, erhielten die SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer und Marktrat Armin Buchner symbolisch den Schlüssel für die virtuelle Geschäftsstelle des SPD-Arbeitskreises für die kommenden Wochen. „Um 14 Ortsvereine aus fünf Landkreisen zu koordinieren, braucht es eine entsprechende Organisationsstruktur. Der Arbeitskreis Labertal wäre nicht der Arbeitskreis Labertal, wenn wir hier nicht ein zeitgemäßes Instrument gefunden hätten, nämlich die virtuelle Geschäftsstelle“, erläuterte Arbeitskreis- Sprecher Rainer Pasta bei der Schlüsselübergabe. „Wie beim UN-Sicherheitsrat reichen wir abwechseln die Zuständigkeit für die virtuelle Geschäftsstelle an unsere Mitgliedervereine weiter, damit alle in die Organisation eingebunden sind und ihre Ideen und Themen einbringen können, erklärte die stellvertretende Arbeitskreis-Sprecherin Ruth Müller aus Pfeffenhausen, Markt- und Kreisrätin sowie SPD-Kreisvorsitzende Landshut-Land. „Damit können sich Mitglieder, vor allem aber auch Bürgerinnen und Bürger aus der Region über facebook einklinken und soziale und demokratische Politik mitgestalten,“ so Ruth Müller. Laut Madlen Melzer und Armin Buchner ist diese Aufgabe eine erneute Ehre für die Schierlinger SPD, nachdem sie bereits Anfang Dezember 2011 beim Bundesparteitag und der Wilhelm-Dröscher-Ausstellung den Arbeitskreis vertreten durften und einen dritten Preis ins Labertal holen konnten. Ihr Motto: „Auf ein neues! Gemeinsam im Labertal für unsere Bürgerinnen und Bürger arbeiten und schaffen, das macht Spaß und Freude.“

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.