OberpfalzSPD verlangt Nachbesserungen beim Bundesverkehrswegeplan

Veröffentlicht am 11.04.2016 in Presse

Die Aufnahme der Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg – Hof in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans ist nach Ansicht des SPD-Bezirksvorsitzenden, MdL Franz Schindler, keine historische Großtat, sondern schon seit Jahrzehnten überfällig. Dass die auch von örtlichen CSU-Mandatsträggern immer wieder geforderte Metropolenbahn München – Regensburg – Schwandorf – Prag und Nürnberg – Schwandorf – Prag im Verkehrswegeplan kaum noch Erwähnung findet, sei ein herber Rückschlag für die Oberpfalz und insbesondere den Bahnknoten in Schwandorf und liege daran, dass die Staatsregierung entgegen offiziellen Beteuerungen die nördliche Verbindung von Nürnberg über Marktredwitz nach Prag bevorzuge.

Es sei beschämend, wie still viele CSU-Mandatsträger jetzt geworden seien, nachdem sie noch vor wenigen Wochen versprochen hatten, ihr gesamtes politisches Gewicht für die Forderung nach Ausbau und Elektrifizierung der Strecke von Nürnberg nach Schwandorf einzubringen. Man könne sich vorstellen, wie groß das Geschrei wäre, wenn der Bundesverkehrsminister der SPD angehören würde. 

Der SPD Bezirksvorstand hat am Samstag bei einer Sitzung Schwandorf die SPD-Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Uli Grötsch dringend gebeten, sich weiterhin für die Aufnahme der Metropolenbahn in den BVWPl. und Lärmschutzmaßnahmen im Zuge der Elektrifizierung der Strecke Regensburg – Hof stark zu machen. 
 
Nachbesserungsbedarrf gebe es auch beim Ausbau der A 3 im Großraum Regensburg und bei den Bundesstraßen B 85, B 20 und B 16 in den Landkreisen Cham, Regensburg und Schwandorf. Die SPD hoffe, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung an das Verkehrsministerium wenden und dass es bis zur Verabschiedung des BVWPl. gelinge, doch noch Verbesserungen für die Oberpfalz zu erreichen.
 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.