OberpfalzSPD bekräftigt Widerstand gegen Rechtsextremisten

Veröffentlicht am 23.01.2012 in AntiFa/Migration

Franz Schindler: Verfassungsschutz hat versagt

Der Vorstand der OberpfalzSPD befasste sich auf seiner diesjährigen Klausurtagung in Amberg ausführlich mit der rechtsextremen Szene in der Region. Als kompetenter Referent informierte Rüdiger Löster vom SPD-Landesvorstand und Redakteur der Internetplattform www.endstation-rechts-bayern.de über das rechte Milieu in der Oberpfalz und in Bayern.

Für Bezirksvorsitzenden MdL Franz Schindler ist nach der Mordserie der Neonazis das Versagen der Sicherheitsbehörden in Deutschland klar erwiesen. Dazu gehört auch das Bayerische Landeskriminalamt und das Landesamt für Verfassungsschutz in Bayern, dessen Notwendigkeit man ernsthaft überprüfen müsse, so Schindler. Schließlich seien in Bayern fünf der Morde verübt worden, ohne dass die Täter ernsthaft ins Visier gerieten.

Der SPD-Bezirksvorstand war sich einig dass für rechtsextremistische Aufmärsche kein Raum freigegeben werden dürfe und unterstützt auch den Antrag der Jusos auf Beteiligung an der Aktion "Dresden nazifrei 2012".

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.