Oberpfälzer Bundestagsabgeordnete verärgert über Bundesregierung

Veröffentlicht am 15.11.2010 in Verkehr

MdB Werner Schieder

Kein Engagement von "schwarz-gelb" zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof

Auch der Weidener SPD-Bundestagsabgeordnete Werner Schieder ist deutlich verärgert über die Haltung der Bundesregierung zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof. Bei der Vorstellung der überprüften Bedarfspläne im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages wurde klar, dass die Bahnstrecke und deren mögliche Elektrifizierung im Bericht des Bundesverkehrsministeriums (BMVBS) mit keinem einzigen Wort erwähnt werden. "Das bedeutet im Klartext, dass die Bundesregierung offenbar nicht bereit ist, eine wie auch immer geartete Neu-Priorisierung beim Schienenverkehrswegeplan vorzunehmen", so Werner Schieder. Damit sei klar, dass das Projekt der Elektrifizierung der Strecke Regensburg-Hof von Schwarz-Gelb auf die lange Bank geschoben wird.

Auf Nachfrage im BMVBS wurde dem Abgeordneten mitgeteilt, dass im Ministerium zwar eine Wirtschaftlichkeitsberechnung bezüglich dieser Bahnstrecke durchgeführt wird. Das Ergebnis dieser Überprüfung wird aber doch noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Werner Schieder: "In dem Telefonat wurde ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Ergebnis dieser Wirtschaftlichkeitsberechnung nicht den geringsten Einfluss auf die aktuellen Planungen zu den Schienenverkehrswegen und den heute im Verkehrsausschuss vorgestellten Bericht der Überprüfung der Bedarfspläne der Bundesschienenwege und Bundesfernstraßen hat."

Rot-Grün hat der Oberpfalz die A 6 gebracht, von schwarz-gelb hat die Oberpfalz offenbar nichts zu erwarten.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.