
Harald Unfried erringt aussichtsreichen Listenplatz 21 – MdB Florian Pronold ist Spitzenkandidat

Harald Unfried erringt aussichtsreichen Listenplatz 21 – MdB Florian Pronold ist Spitzenkandidat
Gunzenhausen. - Mit einem Coup der Niederbayern endete am vergangenen Wochenende die Landesvertreterversammlung der bayerischen SPD in Gunzenhausen, auf der die Liste der Bayern-SPD für die Bundestagswahl 2009 gereiht wurde. Die niederbayerischen Sozialdemokraten stellen mit dem Vorsitzenden der Landesgruppe, Florian Pronold (MdB) ohnehin den bayerischen Spitzenkandidaten und mit der Bundestagsabgeordneten Jella Teuchner auf Platz 18 eine weitere Kandidatur im sicheren Bereich der Liste. Nunmehr kann die niederbayerische SPD mit dem Landshuter Harald Unfried auf Platz 21 auch noch einen dritten aussichtsreichen Kandidaten ins Rennen um die Wahl zum deutschen Bundestag schicken. Der 44jährige Landshuter, der sich vor allem in der Sozialpolitik einen Namen gemacht hat, konnte sich im Landesvorstand nach einer Kampfabstimmung gegen seinen Mitbewerber Rolf Spitz aus Schwaben durchsetzen. Damit wahrt die niederbayerische SPD ihre Chance, auch künftig mit drei Bundestagsabgeordneten in Berlin vertreten zu sein. Bei der Bundestagwahl 2005 konnte die bayerische SPD insgesamt 24 Kandidaten in den Bundestag entsenden. Das 25. Mandat wurde knapp verfehlt. Harald Unfried kündigte an, im Deutschen Bundestag zu den verschiedenen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu arbeiten mit klarem Schwerpunkt auf die Fragen der Alterssicherung und der demographischen Entwicklung. Er werde eine Politik vertreten, die sich konsequent an den Interessen von Arbeitnehmern, Rentnern und sozial Schwächeren orientiere. Er forderte eine Abkehr von einer Risikoökonomie der kurzen Frist, die die Menschen zu Getriebenen mache. Die Politik müsse angesichts von Finanzkrise, Klimawandels und der wachsenden sozialen Kluft ein Modell nachhaltigen Wirtschaftswachstums entwickeln, dass den arbeitenden Menschen und die ökologische Verantwortung wieder in den Vordergrund stelle.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.