Neue SPD-Kompetenz im Landtag

Veröffentlicht am 13.10.2008 in Landespolitik

SPD-Niederbayern gratuliert ihren Landtagsabgeordneten
Straubing-Plattling. Im Rahmen einer SPD-Bezirksvorstandssitzung am vergangenen Samstag gratulierte SPD-Bezirksvorsitzende Bruni Irber MdB der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Johanna Werner-Muggendorfer zur Wiederwahl und den neugewählten SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Perlak und Bernhard Roos zum Einzug in den bayerischen Landtag. Mit den drei SPD-Landtagsabgeordneten ist die SPD-Niederbayern wieder mit engagierten und fachlich äußerst kompetenten Persönlichkeiten im bayerischen Landtag vertreten, betonte Irber.

Die CSU verlor in Niederbayern an die zwanzig Prozent der Stimmen und sank auf 45 Prozent der Stimmen. Das ist insbesondere eine persönliche Niederlage für den Parteivorsitzenden Erwin Huber. Das zeigt, dass die Bürger ein „weiter so“ bei der überheblichen, nur auf Postenerhalt ausgerichteten Politik der CSU nicht mehr wollten. Leider hat es die SPD in Bayern trotz des engagierten und kompetenten Wahlkampfs des SPD-Spitzenkandidaten Franz Maget nicht geschafft, der Ministerpräsident Beckstein im TV-Duell klar geschlagen hatte, einen echten Politikwechsel für ein gerechteres Bayern herbeizuführen, bedauerte die SPD-Bezirksvorsitzende Irber. Die SPD in Niederbayern konnte als einziger SPD-Bezirk ihren Stimmenanteil verteidigen. Dies ist nicht zuletzt dem engagierten Einsatz aller SPD-Kandidatinnen und Kandidaten in Niederbayern zu verdanken. Herausragend waren hier die Ergebnisse von Reinhold Perlak aus Straubing, der seinen Erstimmenanteil um satte 81 Prozent steigern konnte.
In der sich abzeichnenden schwarz-gelben Regierungskoalition wird sich der Schwerpunkt noch mehr auf rein wirtschaftliche Themen verlagern. Leidtragende werden hier die „kleine Leute“ sein. Wie die CSU will die FDP keinen Mindestlohn für Arbeitnehmer und steht deswegen für eine Fortsetzung des Lohndumpings. Und die FDP will auch wie die CSU die Studiengebühren nicht abschaffen. Das heißt gute Bildung wird auch weiterhin stark vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.