Netzwerkreport Nr. 95

Veröffentlicht am 20.05.2010 in Kreistagsfraktion

Kultusministerium lehnt in seiner Stellungnahme Standort Essenbach ab

Das Kultusministerium hat in seiner Stellungnahme für den Bildungsausschuss den Gymnasiums-Standort Essenbach abgelehnt. Der Geiselhöringer Bürgermeister hatte eine Petition im Landtag eingereicht, da er den Gymnasiums-Standort Mallersdorf bei einem Neubau in Essenbach gefährdet sieht.

Am Donnerstag, 20. Mai wurde im Bildungsausschuss über diese Eingabe beraten. Allerdings war in der Stellungnahme des Kultusministeriums auch klar zu erkennen, dass der Neubau eines Landkreisgymnasiums weiterhin befürwortet wird.

Wie es nun weitergeht mit dem geplanten Neubau eines Gymnasiums ist derzeit völlig offen. Wenn die Absage des Kultusministeriums für Essenbach vorliegt, kann der Landkreis über einen anderen Standort abstimmen. Oder der Landkreis Landshut versucht, mit aussagekräftigem Material und entsprechender Unterstützung der Bürgerschaft, die Entscheidung für den Standort Essenbach im Kultusministerium zu untermauern. MdL Martin Güll sieht anhand dieser Diskussion um den Gymnasiumsstandort und die Stärkung des ländlichen Raums allerdings auch die Perspektive für das SPD-Konzept einer Gemeinschaftsschule. Damit könnten die Kinder aus Essenbach wohnortnah beschult werden und verschiedenen Bildungsabschlüsse machen. „Das Modell des dreigliedrigen Schulsystems wird sich auf Dauer auch in Bayern nicht halten können“, so Güll.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.