Netzwerkreport Nr. 154

Veröffentlicht am 24.01.2014 in Kreistagsfraktion

Bei der Sitzung des Kreistages am 21. Januar wurden weitreichende Beschlüsse für die
Berufsschulen in Landshut gefasst.

Es ging um unvermeidliche Kostensteigerungen bei den beiden Großprojekten Berufsschule I in der Luitpoldstraße und Berufsschule II in der Weilerstraße. Aus dem Jahr 2010 stammt ein Beschluss, wonach für die BS I ein Höchstbetrag von 80 Mio. Euro und für die BS II ein solcher von 13,5 Mio. Euro bewilligt werden. In der Zwischenzeit hat es neue Entwicklungen gegeben. Die wichtigsten Kostenmehrungen haben folgende Gründe:
• Insolvenz eines Planungsbüros und einer Baumeisterfirma
• Auftreten von Altlasten
• Notwendigkeit vorher nicht erkennbarer Brandschutzmaßnahmen im Zuge der Umbauten
• Zusätzliche vorher nicht geplante Baumassen
• Allgemeine Preisentwicklung

Aktuell sieht die Kostenfortschreibung daher Auftragssummen für die BS I in Höhe von 87,6 Mio. Euro und für die BS II in Höhe von 17,05 Mio. Euro vor. Insgesamt gibt der Zweckverband von Stadt und Landkreis damit auf mehrere Jahre verteilt mehr als 104 Mio. Euro aus. Die staatliche Förderung der Maßnahmen liegt bei rund 43 Prozent.

Unser stellvertretender Fraktionsvorsitzende Franz Göbl betonte bei dieser Gelegenheit die hohe Bedeutung der beruflichen Bildung, die für die SPD den gleichen Stellenwert hat wie die Bildung in Realschulen und Gymnasien. Die Kostensteigerungen seien begründet, nachvollziehbar und für den Zweckverband tragbar.
In der gemeinsamen Sitzung mit dem Stadtrat von Landshut wurde die Vorlage gegen zwei Stimmen aus der CSU/FDP/JL-Fraktion genehmigt.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.