Nationale Alphabetisierungsdekade läuft an

Veröffentlicht am 29.11.2016 in Presse

Im Oktober letzten Jahres hat der Bundestag eine Nationale Alphabetisierungsdekade ausgerufen. Bei der heutigen Auftaktveranstaltung zur Nationalen Alphabetisierungsdekade werden alle relevanten Akteure an einen Tisch geholt und die Inhalte weiter konkretisiert. Bereits in der letzten Woche wurde eine erneute Erhöhung der Mittel im Bundeshaushalt um 2 Millionen Euro auf nunmehr 21,5 Millionen Euro beschlossen

„Noch immer können 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben“, darauf weit Marianne Schieder, MdB, als zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion hin. „Wir begrüßen daher, dass Bund und Länder mit Wissenschaft und Zivilgesellschaft eng zusammenarbeiten, um dieses Defizit konsequent anzugehen und den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, ihr Problem zu lösen.“

Die gemeinsame Anstrengung stellt auch die zweitätige Auftaktveranstaltung zur Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung unter Beweis, die heute begonnen hat. Neben die vielen Projekten, die bereits angelaufen sind, brauche man auch weitere wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wie funktionaler Analphabetismus entsteht und mit welchen Maßnahmen man ihm am besten begegnet. Eine zentrale Forderung des Bundestagsbeschlusses zur Alphabetisierung und Grundbildung vom Oktober letzten Jahres sei zudem, den Austausch von Akteuren und Wissenschaft zu dieser Thematik zu fördern. Mit derartigen Fachtagungen werde der Wissenstransfer gestärkt. Neben diesem Austausch müsse aber auch die Bevölkerung noch viel mehr sensibilisiert werden.

„Um den Bedarfen von Menschen mit funktionalem Analphabetismus noch besser gerecht zu werden, hat der Bundestag bereits letzte Woche eine Erhöhung der Mittel um zwei auf nunmehr 21,5 Millionen Euro beschlossen“, so Marianne Schieder. „So stellen wir sicher, dass das bestehende Angebot, das inzwischen auch stärker von Geflüchtete nachgefragt wird, für alle Menschen, die besser lesen und schreiben lernen wollen, ausreicht.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.