Missstände bei Leiharbeit abstellen

Veröffentlicht am 12.02.2008 in Bundespolitik

SPD fordert faire Arbeitsbedingungen für Leiharbeiter

Die Leiharbeit explodiert derzeit in Bayern. Nach Angaben der IG Metall stieg die Anzahl der Leiharbeiter in Bayern von 51.000 im Jahre 2004 auf fast 98.000 in 2007. Die Quote beträgt derzeit etwa 2,3 Prozent bei 4,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Deshalb fordert die Niederbayern SPD faire Bedingungen für diese Arbeitnehmer, teilt Pressesprecher Dr. Bernd Vilsmeier in der Pressemeldung mit.

Die SPD-Bezirksvorsitzende Bruni Irber MdB fordert Regelungen zur Verbesserung der sozialen Situation von Leiharbeitern und ein schärferes Vorgehen gegen Lohndumping. Es muss der Grundsatz gelten: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, verlangt Bruni Irber.
Hier fällt der Christliche Gewerkschaftsbund (CGB) den Arbeitnehmern und dem DGB in den Rücken, kritisiert SPD-Landesvorstandsmitglied Bernhard Roos aus Passau. Hier werden Tariföffnungsklauseln zu Ungunsten der Arbeitnehmer genutzt, dies muss ein Ende haben.
Auf keinen Fall darf die Stammbelegschaft schleichend durch Leiharbeiter verdrängt werden, so Johanna Werner-Muggendorfer MdL. Daher muss die Leiharbeitsbranche in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufgenommen werden und Mindestlöhne gelten, damit keine „Hungerlöhne“ bezahlt werden. Außerdem müssen die Tariföffnungsklauseln im Arbeitnehmerüberlassungsgestz (AÜG) eingeschränkt werden, damit keine Regelungen zu Ungunsten der Leiharbeitnehmer mehr vereinbart werden können, fordert Gudrun Peters MdL.
In einigen Betrieben wie Audi und BMW konnten inzwischen so genannten „Equal Pay“-Regelungen gemäß dem Tarifverträgen mit der IG Metall vereinbart werden.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.