Mehr Frauen in die Kommunalparlamente

Veröffentlicht am 08.03.2014 in Allgemein

Weltfrauentag 2014: SPD im Landkreis Landshut will den Frauenanteil in den Kreis-, Gemeinde- und Stadträten erhöhen - 20 Frauen treten bei der Kreistagswahl am 16. März an, angeführt von Landratskandidatin Christel Engelhard

Die SPD tritt im Landkreis Landshut mit zahlreichen Frauen auf den Gemeinderatslisten – auch auf vordersten Plätzen – an. Gleichzeitig bewerben sich 20 engagierte Frauen für einen Sitz im Landshuter Kreistag, der in den nächsten sechs Jahren „weiblicher“ werden soll und zudem von der Landrätin Christel Engelhard (SPD) geführt werden soll.

Wenn am nächsten Sonntag die Kommunalwahlen in Bayern stattfinden, darf die Gleichstellung der Frauen nicht nur ein Lippenbekenntnis sein, sondern muss Wirklichkeit werden. Frauen sind in den Rathäusern und den Kommunalparlamenten nach wie vor unterrepräsentiert. Obwohl Frauen die Hälfte unserer Gesellschaft bilden, spiegeln die Kommunalparlamente dieses Verhältnis noch nicht annähernd wider. Frauen müssen deshalb in die Rathäuser und Parlamente. Derzeit sind von den rund 550 Gemeinderats- und Stadtratsmitgliedern gerade einmal 100 Frauen im Landkreis Landshut in kommunalpolitischen Ämtern. Das wollen wir ändern, so die Kreisvorsitzende Ruth Müller.

Vor über 100 Jahren wurde der Frauentag ins Leben gerufen mit der berechtigten Forderung: freie, gleiche und geheime Wahlen auch für Frauen durchzusetzen. Heute sind es andere – aber nicht weniger wichtige – Forderungen. Sozialdemokratinnen waren vor über 100 Jahren maßgeblich daran beteiligt, einen Frauentag zu etablieren. Im Jahr 1977 wurde der 08. März endgültig als Internationaler Frauentag von der UN anerkannt.

Für den Landshuter Kreistag kandidieren:

  • Platz 1       Christel Engelhard, Altdorf
  • Platz 3       Ruth Müller, MdL, Pfeffenhausen
  • Platz 5       Kerstin Schanzer, Niederaichbach
  • Platz 7       Filiz Cetin, Essenbach
  • Platz 9       Mathilde Haindl, Rottenburg
  • Platz 11     Kornelia Czichon, Ergolding
  • Platz 13     Christine Erbinger, Hohenthann
  • Platz 15     Tuba Altuntas, Vilsbiburg
  • Platz 17     Angelika Maria Thiel, Pfeffenhausen
  • Platz 19     Franziska Gruber-Schmid, Ergoldsbach
  • Platz 21     Martina Hesse-Hujber, Essenbach
  • Platz 23     Theresa Bergwinkl, Vilsbiburg
  • Platz 25     Barbara Wohanka, Geisenhausen
  • Platz 27     Karin Hagendorn, Hohenthann
  • Platz 29     Sabine Wimmer, Altdorf
  • Platz 31     Monika Stadler, Wörth
  • Platz 33     Isolde Bernhard, Tiefenbach
  • Platz 35     Uschi Egner, Ergolding
  • Platz 37     Jutta Auer-Keiditsch, Ergoldsbach
  • Platz 39     Gökce Göktürk, Geisenhausen

 

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.