Mehr als die Hälfte will ins G9

Veröffentlicht am 21.05.2015 in Presse

„Die Abstimmung mit den Füßen ist eindeutig: Das G8 ist ein Auslaufmodell“, erklärt die Regensburger Landtagsabgeordnete Margit Wild. Eine Anfrage ihrer Landtagskollegin Kathi Petersen an die Bayerische Staatsregierung hat ergeben, dass von den 608 Schülerinnen und Schülern an den sieben Schulen in der Oberpfalz, die am Modellversuch „Mittelstufe Plus“ teilnehmen, 334 einen Antrag gestellt haben. Das sind 55% der Schülerinnen und Schüler in der 7. Jahrgangstufe. Bayernweit liegt die Quote sogar noch etwas höher: bei 60%.

Eindrücklich sind die Zahlen am Regental-Gymnasium in Nittenau. Von 60 Schülerinnen und Schülern haben 48 (=80%) einen Antrag für die Mittelstufe Plus gestellt, beim Albrecht-Altdorfer-Gymnasium in Regensburg sind es immerhin 53 von 98 (=54%).

„Es wird einmal mehr deutlich, dass die Unzufriedenheit mit dem G8 bei den Schülerinnen und Schülern und den Eltern hoch ist. Die jungen Menschen drängen in den Modellversuch. Nicht, weil sie von dessen Umsetzung überzeugt sind – sondern weil sie raus aus dem G8 wollen“, so die Bildungspolitikerin Wild.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.