MdB Werner Schieder gegen Aufstockung des ISAF-Mandates in Afghanistan

Veröffentlicht am 28.02.2010 in MdB und MdL

MdB Werner Schieder

Werner Schieder: keine verantwortbare Abzugsperspektive erkennbar

Berlin. Der Weidener Bundestagsabgeordnete Werner Schieder (SPD) hat bei der Abstimmung im Deutschen Bundestag zur Aufstockung des deutschen ÍSAF-Kontingents in Afghanistan mit „Nein“ gestimmt. Werner Schieder folgte damit nicht der Empfehlung seiner Fraktion.
„Erst im Dezember letzten Jahres hat der Deutsche Bundestag die Verlängerung der deutschen Beteiligung an dem internationalen ISAFMandat auch mit meiner Stimme beschlossen", erklärt Werner Schieder. "Damit hat der Bundeswehreinsatz ein laufendes Mandat bis Ende dieses Jahres. Bis dahin hat die Bundesregierung Zeit, um zu zeigen, dass sie es mit dem angekündigten Strategiewechsel, weg vom militärischen Ansatz hin zum verstärkten, dezentralen zivilen Aufbau, ernst meint.

Der Bundestag hat nicht über konkrete Abzugstermine, nicht über Gestalt und Inhalt der Polizeiausbildung, nicht über den Umfang der zivilen Hilfe oder andere außenpolitisch zielführende Konzepte entschieden, sondern ausschließlich über die Erhöhung der Truppenstärke.

Zu einer klar formulierten und verantwortbaren Abzugsperspektive oder der Klärung des rechtlichen Rahmens des Polizeieinsatzes und der zivilen Hilfe gibt es nur vage und höchst widersprüchliche Absichtserklärungen.
"Dies ist für mich keine hinreichende Grundlage für die von der Bundesregierung beantragte Zustimmung. Ich bin auch nicht bereits, den Herren Guttenberg und Westerwelle in dieser Hinsicht einen Vertrauensvorschuss zu gewähren“, so Werner Schieder.

Der Bezirksvorstand der Oberpfalz SPD hat die Entscheidung Werner Schieders in seiner Sitzung am 26.02.2010 zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.