MdB Uli Grötsch wird Aufklärer in Ermittlungsgruppe des Deutschen Bundestages im Terror-Fall Amri

Veröffentlicht am 18.01.2017 in Presse

Der Weidener Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch (SPD) ist vom Deutschen Bundestag in die sog. Task Force zur Aufklärung des Terroranschlags vom 19. Dezember 2016 auf dem Berliner Weihnachtsmarkt berufen worden. Diese Arbeitsgruppe des geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremiums, bestehend aus Abgeordneten und Mitarbeitern der Bundestagsverwaltung, soll schnell und umfassend alle Fragen im Fall des Terroristen Anis Amri klären.

„Ich freue mich, dass ich für meine Fraktion diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen darf“, sagt der Innenexperte Grötsch. „Wir werden jedes noch so kleinste Detail von allen beteiligten Behörden anfordern, um den Fall Amri lückenlos nachvollziehen zu können. Ich rate dazu, nicht zu vorschnellen Urteilen über die Arbeit der Sicherheitsbehörden zu kommen, sondern die Ergebnisse unserer Arbeit abzuwarten“, mahnt der ehemalige Polizeibeamte Grötsch. „Der Vorteil dieser Task Force ist, dass sie ab nächster Woche ihre Arbeit aufnehmen und ihre Ergebnisse in einigen Wochen vorliegen wird. Sollten wir am Ende Defizite finden, werden wir sofort reagieren und Gesetze entsprechend ändern“.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.