MdB Uli Grötsch lädt Oberpfälzer Muslime zur SPD-Islamkonferenz nach Berlin ein

Veröffentlicht am 26.01.2017 in Presse

Maher Khedr, Staatsministerin Aydan Özoguz, MdB Uli Grötsch und Dr. Mohamed Saad.

Gemeinsam mit 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind Maher Khedr und Dr. Mohamed Saad vom deutschsprachigen Muslimkreis in Weiden auf Einladung von MdB Uli Grötsch nach Berlin zur SPD-Islamkonferenz im Deutschen Bundestag gereist.

„Es ist das erste Mal, dass eine Fraktion im Bundestag eine Fachkonferenz für Muslime mit Muslimen veranstaltet“, erklärt der Weidener Bundestagsabgeordnete Grötsch, auf dessen Initiative hin die Konferenz stattfand.

Der Unterschied zur „normalen“ Islamkonferenz der Bundesregierung ist, dass auf der Tagesordnung nicht Sicherheitsthemen, Radikalisierung oder Islamismus stehen.

„Es geht vielmehr darum, von den Muslimen selbst zu hören, mit welchen alltäglichen Problemen sie in der Arbeitswelt, auf dem Wohnungsmarkt, in der Schule etc. konfrontiert sind.

Wir wollten wissen, wo der Schuh drückt und wie wir eine gerechte und gleichberechtigte Teilhabe hinbekommen“, sagt Grötsch zu den Zielen der Konferenz.

Jeder Bundestagsangeordnete der SPD-Fraktion war aufgerufen, engagierte Muslime aus dem eigenen Wahlkreis nach Berlin zu schicken und mit zu diskutieren.

„Unsere Fachkonferenz war ein großer Erfolg. Diese überwältigende Resonanz zeigt mir, dass unsere muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aktiv an einem in Deutschland geprägtem Islam mitwirken wollen. Mich haben sie an ihrer Seite“, verspricht der SPD-Politiker Grötsch.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.