MdB Marianne Schieder: Unterstützung für Beschäftigte im Kampf für Gute Arbeit

Veröffentlicht am 12.06.2015 in Presse

In den letzten Wochen wurde die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder von Betriebsrätinnen und Betriebsräten der Deutschen Post AG aus den Landkreisen Schwandorf und Cham auf die Situation der Beschäftigten und die anhaltenden Auseinandersetzungen bei der Deutschen Post DHL Group aufmerksam gemacht und um Unterstützung gebeten

Die Abgeordnete machte deutlich, dass sie sich selbstverständlich ebenso wie die SPD-Landesgruppe Bayern im Deutschen Bundestag mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solidarisiere und ihre Gewerkschaft ver.di unterstütze. Derzeit fänden auch in Berlin Informationsgespräche mit Gewerkschaft und Arbeitgeberseite statt; Schwerpunkt der Gespräche sei die von der Post geplante Ausgliederung von befristet Beschäftigten in neue Regionalgesellschaften.

MdB Marianne Schieder: „Die SPD wird für einen fairen Umgang mit Beschäftigten kämpfen und erpresserisches Lohndumping nicht hinnehmen. Bei allem Verständnis für die Deutsche Post und dem knallharten Wettbewerb, dem sie ausgesetzt ist, darf es nicht sein, dass sie den Wettbewerbsdruck einfach auf die Beschäftigten verlagert. Diese werden so vor die Wahl gestellt: Entweder weniger Geld und schlechtere Arbeitsbedingungen oder Arbeitsamt. Das kann nicht die Lösung sein!“

Die Post AG sei ja nach dem Empfinden ihrer Kundinnen und Kunden nicht nur ein Dienstleister unter vielen anderen. Sie stehe in der Tradition eines Betriebes der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die jahrzehntelang bewährte Mitbestimmungskultur unterscheide die Post immer noch von einem Unternehmen wie Amazon. „Bei der Post AG soll es auch zukünftig keine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erster und zweiter Klasse geben! Das kann nur durch Verhandlungen mit der zuständigen Gewerkschaft gelingen und nicht gegen sie und die Beschäftigten“, unterstreicht MdB Marianne Schieder.

„Die Kolleginnen und Kollegen haben meine volle Unterstützung. Ich wünsche den Streikenden viel Kraft im Kampf für Gute Arbeit und einen langen Atem in dieser Auseinandersetzung.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.