In den letzten Wochen wurde die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder von Betriebsrätinnen und Betriebsräten der Deutschen Post AG aus den Landkreisen Schwandorf und Cham auf die Situation der Beschäftigten und die anhaltenden Auseinandersetzungen bei der Deutschen Post DHL Group aufmerksam gemacht und um Unterstützung gebeten
Die Abgeordnete machte deutlich, dass sie sich selbstverständlich ebenso wie die SPD-Landesgruppe Bayern im Deutschen Bundestag mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern solidarisiere und ihre Gewerkschaft ver.di unterstütze. Derzeit fänden auch in Berlin Informationsgespräche mit Gewerkschaft und Arbeitgeberseite statt; Schwerpunkt der Gespräche sei die von der Post geplante Ausgliederung von befristet Beschäftigten in neue Regionalgesellschaften.
MdB Marianne Schieder: „Die SPD wird für einen fairen Umgang mit Beschäftigten kämpfen und erpresserisches Lohndumping nicht hinnehmen. Bei allem Verständnis für die Deutsche Post und dem knallharten Wettbewerb, dem sie ausgesetzt ist, darf es nicht sein, dass sie den Wettbewerbsdruck einfach auf die Beschäftigten verlagert. Diese werden so vor die Wahl gestellt: Entweder weniger Geld und schlechtere Arbeitsbedingungen oder Arbeitsamt. Das kann nicht die Lösung sein!“
Die Post AG sei ja nach dem Empfinden ihrer Kundinnen und Kunden nicht nur ein Dienstleister unter vielen anderen. Sie stehe in der Tradition eines Betriebes der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die jahrzehntelang bewährte Mitbestimmungskultur unterscheide die Post immer noch von einem Unternehmen wie Amazon. „Bei der Post AG soll es auch zukünftig keine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erster und zweiter Klasse geben! Das kann nur durch Verhandlungen mit der zuständigen Gewerkschaft gelingen und nicht gegen sie und die Beschäftigten“, unterstreicht MdB Marianne Schieder.
„Die Kolleginnen und Kollegen haben meine volle Unterstützung. Ich wünsche den Streikenden viel Kraft im Kampf für Gute Arbeit und einen langen Atem in dieser Auseinandersetzung.“