MdB Marianne Schieder: Langersehnte Umgehung kommt

Veröffentlicht am 20.07.2015 in Presse

Wie MdB Marianne Schieder heute von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei der Vorstellung des Investitionspakets im Bundesfernstraßenbau mitgeteilt wurde, kann endlich mit der langersehnten Ortsumgehung Neubäu begonnen werden. Die Mittel dazu in Höhe von 17 Millionen Euro gab das Bundesverkehrsministerium heute frei; damit sei die Finanzierung gesichert.

MdB Marianne Schieder freut sich sehr für die Bürgerinnen und Bürger Neubäus: „Ich bin froh, dass die Große Koalition mit dem Konjunkturpaket die Weichen für den Bau der 4 km langen Ortsumgehung stellen konnte. Das ist eine gute Investition in die Zukunft der gesamten Region. Ich danke der Bürgerinitiative Neubäu, die so lange den Druck auf die Politik aufrecht erhalten hat. Das große Engagement von Christian Mauerer mit seiner Initiative und die konstruktive Zusammenarbeit mit den Neubäuerinnen und Neubäuern waren ein wichtiger Beitrag für die Realisierung des Projekts."

Mit dem Spatenstich werde dann endlich absehbar, dass der starke Verkehr, der  den Ort in unerträglicher Weise belastet hat, dass Lärm, Gestank und Gefährdungen bald ein Ende haben, ergänzt die Abgeordnete, die seit vielen Jahren für die Ortsumgehung Neubäu gekämpft und mit allem Nachdruck auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen hat. „Das war ein Bohren dicker Bretter!“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.