MdB Marianne Schieder: Lärm belastet zunehmend Bürgerinnen und Bürger

Veröffentlicht am 29.01.2015 in Presse

Die parteiübergreifende Initiative gegen Lärmbelastung durch Bahnverkehr im Deutschen Bundestag hat die Arbeit aufgenommen.

Gründungsmitglied MdB Marianne Schieder: „Die parlamentarische Gruppe, der ich sofort beigetreten bin, möchteeinen Beitrag zur Verringerung des Bahnlärms leisten. Lärm belastet zunehmend die Bürgerinnen und Bürger. Neben wirtschaftlichen Schäden, wie dem Wertverlust von Immobilien oder der Beeinträchtigung des örtlichen Tourismus sind vor allem die gesundheitlichen Belastungen bei den Betroffenen ein großes Thema“, so MdB Marianne Schieder.

Die Belastung durch Bahnlärm sei in den letzten Jahren immer größer geworden und an vielen Orten einfach nicht mehr zumutbar. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger dürfe man mit diesem Problem nicht allein lassen. „Ich habe immer wieder deutlich gemacht, dass die hoffentlich bald kommende Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg mit einem entsprechenden Lärmschutz einhergehen muss“, unterstreicht die SPD-Abgeordnete.

In einem Eckpunktepapier haben die Abgeordneten ihre Forderungen formuliert. Ein Ziel sei beispielsweise, dass Güterwagen schneller mit sog. „Flüsterbremsen“ (z.B. LL-Sohle oder K-Sohle) ausgestattet würden. Dabei poche die Gruppe auf eine genaue Umsetzung des Koalitionsvertrages: wenn bis 2016 das 50-Prozent-Ziel bei den leisen Bremsen nicht erreicht ist, haben die Regierungsfraktionen abgekündigt, „noch in dieser Wahlperiode zum Beispiel Nachtfahrverbote für nicht umgerüstete Güterwagen“ zu verhängen. Dies sei umso nötiger, da mit dem neuen Gotthard-Basis-Tunnel in der Schweiz der Bahnverkehr auch in Deutschland zunehmen werde. Außerdem fordern sie sowohl die Abschaffung des Schienenbonus auch für Bestandsstrecken als auch einen Rechtsanspruch der betroffen Anwohnerinnen und Anwohner auf Lärmschutz.

„Mit dem parteiübergreifendem Vorgehen unterstreichen wir, dass wir wirklich jeden Hebel und jeden Kontakt nutzen wollen, um – vor Ort ebenso wie in Berlin – etwas für die Menschen entlang der Bahngleise zu erreichen. Es geht hier um ein Anliegen, das für die Lebensqualität der gesamten Region von größter Bedeutung ist“, so MdB Marianne Schieder weiter. „Die Initiative ist eine gute Ausgangsbasis für mehr und besseren Lärmschutz an Schienen!“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.