MdB Marianne Schieder kritisiert Beschlüsse des Bayerischen Kabinetts zu Bundesverkehrswegeplan scharf

Veröffentlicht am 27.04.2016 in Presse

Zum heutigen Beschluss der Bayerischen Staatsregierung zum Bundesverkehrswegeplan nimmt die Abgeordnete Marianne Schieder wie folgt Stellung:

„Bereits nach der Veröffentlichung des Entwurfs des BVWP habe ich darauf hingewiesen, dass die B 85 dringend weiter und fertig ausgebaut werden muss. Dass nach Verkehrsminister Dobrindt nun auch die Staatsregierung den Landkreis Cham im Regen stehen lässt und den weiteren Ausbau der B 85 für nicht vordringlich hält, macht mich fassungslos", so MdB Marianne Schieder. Gerade für die Grenzregion, in der es keine Autobahn gibt, sei ein gut ausgebautes Netz der Bundesstraßen umso wichtiger.

„Der vierspurige Ausbau der B 85 von Wetterfeld bis zur Abzweigung der B 16 bei Altenkreith sowie weiter bis zur Autobahn-Anschlussstelle der A 93 kann nicht im weiteren Bedarf bleiben, sondern muss in den vordringlichen Bedarf aufgenommen werden. Wir brauchen keine Vertröstung auf die Jahre nach 2030, sondern nach beinahe drei Jahrzehnten offener Grenzen endlich tatkräftiges Handeln!“

Wenigstens habe die Staatsregierung anerkannt, dass der vierspurige Ausbau der B 20 zwischen Cham über Straubing (A 3) und A 92 (Landau) sowie Rissmannsdorf - Traisching vom weiteren Bedarf in den vordringlichen Bedarf aufsteigen muss. „Ich fordere die Bayerische Staatsregierung auf, sich nicht mit angezogener Handbremse sondern mit voller Kraft für die Interessen des Landeskreises Cham einzusetzen. Das werde ich jedenfalls tun", betont MdB Marianne Schieder weiter.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.